Wie können Handwerksbetriebe mit digitalem Marketing neue Kunden
gewinnen? Wie lässt sich Marketing im Mittelstand über Zahlen und
Return on Ad Spend steuern? Und wie wächst ein
Familienunternehmen von 500.000 auf mehr als sechs Millionen Euro
Umsatz, ohne einen Investor aufzunehmen?
Die Geschichte von Halleluja Sauna ist vor allem eine Geschichte
der Umsetzung. Die Brüder beließen es nicht beim klassischen
Möbelbau, sondern entwickelten aus ihrem handwerklichen Wissen
ein eigenes Produkt. Danach bauten sie die Website neu auf,
richteten CRM und Vertriebsstrukturen ein und holten sich
Unterstützung von einem Marketingprofi, weil dieses Wissen im
Betrieb zunächst fehlte.
Dann begann die eigentliche Arbeit: Anzeigen schalten, Zahlen
prüfen, Varianten testen und das Feedback des Marktes schnell
verarbeiten. Simon beschreibt Marketing als Mathematik. Wenn aus
100 Euro Werbebudget unter bestimmten Bedingungen 500 Euro Umsatz
entstehen, wird Marketing vom Bauchgefühl zur messbaren
Geschäftsentscheidung. Genau diese Haltung unterscheidet den
Ansatz von bloßer Sichtbarkeit.
Gleichzeitig war der Auftritt nicht vorsichtig oder glatt.
Halleluja Sauna kommunizierte laut, frech und persönlich. Die
große Familie, der eigene Ton und die Herkunft aus dem Handwerk
wurden nicht versteckt, sondern in die Marke eingebaut. Das war
kein austauschbares Kampagnenmotiv, sondern eine Kommunikation,
die zum Unternehmen passte.
Auch den Vertrieb mussten die Brüder neu lernen. Simon erzählt,
wie eine Verkaufsausbildung seinen Blick verändert hat: Kunden
kaufen nicht automatisch die technisch beste Lösung. Sie kaufen
ein Ergebnis, Sicherheit und ein bestimmtes Gefühl. Deshalb muss
ein Verkäufer den Bedarf ermitteln, zuhören und verstehen,
welches Problem der Kunde wirklich gelöst haben will.
Mit dem Umsatz wuchsen die Anforderungen. Die Brüder teilten
Verantwortungen, definierten Rollen und sprachen Probleme direkt
an. Sie investierten in CNC, KI und Robotik, statt Wachstum nur
durch zusätzliche Arbeitskräfte aufzufangen. Parallel arbeiteten
sie daran, als Arbeitgeber sichtbar und attraktiv zu sein.
Die Folge liefert damit keine allgemeine Wachstumserzählung,
sondern eine konkrete Kette: Produkt entwickeln, Infrastruktur
aufbauen, Marketing testen, Zahlen auswerten, Vertrieb
verbessern, Organisation nachziehen und schneller lernen als der
Wettbewerb.
Takeaways
Aus Schreinerwissen wurde ein klar positioniertes eigenes
Produkt.
Website, CRM und Vertrieb wurden neu aufgesetzt.
Ein Marketingprofi ersetzte fehlendes internes Spezialwissen.
Anzeigen wurden getestet und über Zahlen bewertet.
Marktfeedback floss schnell in die nächsten Maßnahmen.
Klare Rollen hielten das Wachstum organisatorisch zusammen.
Gast
Simon Bauer ist Geschäftsführer von Halleluja Sauna und führt das
Unternehmen gemeinsam mit seinen Brüdern Ludwig und Anton. Er
spricht über Wachstum aus der Perspektive eines Unternehmers, der
aus handwerklichem Know-how ein eigenständiges Produkt, ein
messbares Vermarktungssystem und eine international ausgerichtete
Marke entwickelt hat.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simon-bauer-368b45159/
Website: https://halleluja-sauna.com/
Host
Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen
Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und
Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein
Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz
von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo
️ Mail: podcast@rahn.digital
Partner der Episode ist Sage Intacct – das intelligente
Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen.
Für alle, die weiterdenken, schneller wachsen und
datengetrieben entscheiden wollen. Nur noch bis zum 31.12.2026:
20 % Rabatt auf die ersten 12 Monate für
alle, die Sage
Intacct inklusive Sage Copilot
kennenlernen möchten unter
www.sage.com/mittelstand
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.