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  3. Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer Podcast

Episoden

3 Minuten
Woran lässt sich merken, dass Führungskräfte oder Teams unter hoher Belastung stehen? Jens Olberding nennt mögliche Hinweise: zähe Meetings ohne Entscheidungen, mehr Micromanagement, ein kürzerer Ton oder nachlassende Arbeitsqualität. Im Ausschnitt geht es auch um „absichtslose Zeit“ und Erholung.

Die vollständige Folge mit Jens Olberding findest du auf den Podcast-Plattformen unter „Mittelstand hautnah“ und unter https://mittelstand-podcast.de/.

Partner dieser Episode ist RechnungsGPT. Damit können kleinere Unternehmen, Freiberufler und Handwerksbetriebe E-Rechnungen direkt erstellen oder bestehende PDF-Rechnungen per Drag-and-drop in strukturierte E-Rechnungen umwandeln. Mehr Informationen unter ⁠rechnungsgpt.de⁠.
33 Minuten
Was bedeutet Präsentismus, wenn Beschäftigte anwesend sind, aber nicht mehr voll leistungsfähig arbeiten? Welche Veränderungen im Arbeitsalltag können auf Überlastung hindeuten?

Und wie verbindet Jens Olberding medizinische Diagnostik mit Coaching, ohne persönliche Gesundheitsdaten an den Arbeitgeber weiterzugeben?

Jens Olberding hat 25 Jahre in HR und Organisationsentwicklung im Mittelstand gearbeitet. Heute beschäftigt er sich bei jo-vitality mit dem Erhalt der Leistungsfähigkeit. Sein Ansatz verbindet medizinische Diagnostik mit Coaching. Im Gespräch erklärt er, warum er lieber über Leistungsfähigkeit spricht, statt vorschnell eine Burnout-Diagnose in den Raum zu stellen.

Präsentismus beschreibt Jens als Situation, in der jemand zwar arbeitet, aber nicht mehr voll leistungsfähig ist. Anders als Fehlzeiten lässt sich das in üblichen Abwesenheitsstatistiken kaum abbilden. Als mögliche Hinweise nennt er zähe Abstimmungen ohne Entscheidungen, mehr Micromanagement, einen kürzeren Ton, nachlassende Arbeitsqualität und steigende Fluktuation. Solche Signale sind keine Diagnose und können unterschiedliche Ursachen haben.

Jens erläutert, wie medizinische Untersuchungen und ein Auswertungsgespräch Belastung individuell einordnen sollen. Der Ansatz stelle keine Krankheitsdiagnose. Laut Jens bleiben medizinische Daten und individuelle Coaching-Inhalte vertraulich; die Teilnahme ist freiwillig. Außerdem geht es um persönliche Anzeichen fehlender Erholung und um „absichtslose Zeit“ als Raum zum Abschalten.

Themen der Folge

Präsentismus und der Unterschied zwischen Anwesenheit und voller Leistungsfähigkeit

Mögliche frühe Hinweise im Verhalten von Führungskräften und Teams

Medizinische Diagnostik und Coaching im präventiven Ansatz von Jens

Freiwilligkeit und Vertraulichkeit im Unternehmenskontext

Erholung durch Schlaf und Zeit ohne festes Ziel

Gast und weiterführende Links

Jens Olberding: https://jo-vitality.de/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jens-olberding-130b618a/

Selbstcheck (im Gespräch nicht erwähnt): https://jo-vitality.de/selbstcheck

Host

Christian Rahn ist Gastgeber von „Mittelstand hautnah“ und Sparringspartner für Geschäftsführer und Unternehmer im Mittelstand. Er bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung in Marketing, Vertrieb, Führung und Unternehmensverantwortung mit. Bei rahn.digital begleitet er Entscheidungen zur kommerziellen Unternehmensentwicklung und zu zukünftigem Wachstum.

Podcast: https://mittelstand-podcast.de/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

rahn.digital: https://www.rahn.digital/

Kontakt: podcast@rahn.digital

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5 Minuten
Eine Aufgabe ist delegiert. Wenig später liegt sie wieder beim Chef. Also übernimmt er selbst. Doch was, wenn genau diese gut gemeinte Reaktion dazu beiträgt, dass sich nichts ändert?

In diesem rund fünfminütigen Ausschnitt aus „Mittelstand hautnah“ spricht Christian Rahn mit Unternehmer, Autor und Führungsexperte Lutz Kadereit über ein Muster, das viele Führungskräfte kennen: Alle sind beschäftigt, aber ohne den Chef geht es scheinbar nicht weiter.

Anhand konkreter Erfahrungen aus Unternehmen stellt Lutz eine unbequeme Frage: Welchen Anteil hat Führung daran, dass Mitarbeiter abwarten, statt Verantwortung zu übernehmen? Und Christian hakt nach: Ist der Chef an der Unproduktivität am Ende selbst schuld?

Ein Gespräch über ständiges Eingreifen, ungewollte Abhängigkeit und den eigenen Einfluss auf Veränderung.

Die vollständige Folge „Produktivität beginnt bei Führung, nicht bei der Arbeitszeit“ hörst du hier bei „Mittelstand hautnah“.

Darin geht es außerdem darum, warum Anwesenheit noch keine Leistung ist, wann Kontrolle hilft und wie Führung Freiräume für eigenverantwortliches Arbeiten schafft.

Partner dieser Episode ist RechnungsGPT. Damit können kleinere Unternehmen, Freiberufler und Handwerksbetriebe E-Rechnungen direkt erstellen oder bestehende PDF-Rechnungen in strukturierte E-Rechnungen umwandeln. Mehr unter rechnungsgpt.de.
39 Minuten
Wie lässt sich Produktivität im Mittelstand wirklich messen? Warum landen delegierte Aufgaben immer wieder beim Geschäftsführer? Und wie entsteht eine Kultur, in der alle beschäftigt sind, aber Entscheidungen liegen bleiben?

Lutz Kadereit und Christian Rahn sprechen über einen verbreiteten Denkfehler in Unternehmen: Arbeitszeit, Anwesenheit und sichtbare Aktivität werden häufig mit Leistung gleichgesetzt. Dabei sagt ein voller Kalender wenig darüber aus, ob ein Ergebnis entsteht, eine Entscheidung getroffen oder ein Kunde weitergebracht wird.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Anteil Führung an unproduktiver Beschäftigung hat. Führungskräfte prägen durch ihr Verhalten, worauf Mitarbeiter achten, welche Verantwortung sie übernehmen und wann sie abwarten. Wer regelmäßig Aufgaben an sich zieht, jede Entscheidung selbst trifft oder Informationen ohne Erklärung einfordert, erzeugt mit der Zeit Abhängigkeit.

Kadereit beschreibt, warum Führung bei der eigenen Selbstführung beginnt. Klarheit über Ziele, Bedürfnisse und Erwartungen schafft die Grundlage dafür, Verantwortung im Unternehmen sinnvoll zu verteilen. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen. Entscheidend ist die Frage, ob das aktuelle Verhalten zu den gewünschten Ergebnissen führt.

Das Gespräch eröffnet eine andere Perspektive auf Produktivität: Wirkung entsteht dort, wo Menschen ihre Aufgaben verstehen, Verantwortung übernehmen und ihre Arbeit mit einem klaren Ziel verbinden.

Takeaways

Arbeitszeit allein ist kein verlässlicher Maßstab für Leistung.

Führungskräfte konditionieren Verhalten durch ihre täglichen Entscheidungen.

Wiederkehrende Aufgaben zeigen häufig strukturelle Führungsprobleme.

Kontrolle braucht Erklärung, damit Vertrauen erhalten bleibt.

Delegation scheitert oft am Kontrollbedürfnis der Führungskraft.

Eigenverantwortung beginnt mit Klarheit über Ziel und Rolle.

Der Blick von außen macht betriebliche Routinen wieder sichtbar.

Gast

Lutz Kadereit ist Unternehmer, Autor und Sparringspartner für Unternehmer und Geschäftsführer.

Nach 30 Jahren in der Automobilentwicklung kennt er komplexe Organisationen und ihre Führungsfragen aus eigener Erfahrung.

Heute beschäftigt er sich damit, was Menschen brauchen, um Verantwortung zu übernehmen und gute Arbeit zu leisten.

Seine Perspektive hilft Führungskräften, Verhalten besser zu verstehen und die Wirkung des eigenen Handelns zu erkennen.

Website: lutzkadereit.com

LinkedIn: linkedin.com/in/lutzkadereit

Führungswerkstatt: lutzkadereit.com/lmm

Buch: Deutschlands Mangelfachkräfte – ISBN 978-3-9822928-6-1

Host

Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

Website: https://www.rahn.digital/

Mail: podcast@rahn.digital

Partner dieser Episode ist RechnungsGPT. Damit können kleinere Unternehmen, Freiberufler und Handwerksbetriebe E-Rechnungen direkt erstellen oder bestehende PDF-Rechnungen per Drag-and-drop in strukturierte E-Rechnungen umwandeln. Mehr Informationen unter rechnungsgpt.de.
3 Minuten
Ein großer Kunde kann sich nach Erfolg anfühlen. Für einen potenziellen Käufer kann genau diese Abhängigkeit zum erheblichen Risiko werden.

Ulrich Tippenhauer erklärt im Gespräch mit Christian Rahn, worauf Käufer bei mittelständischen Unternehmen tatsächlich schauen. Kundenkonzentration, Ertragskraft und die Frage, was passiert, wenn der Gründer nach dem Verkauf nicht mehr da ist, können den Unternehmenswert erheblich beeinflussen. Trailer-Grnder-Exit-Know-how-Lcke-Stabilitt.txtTXT

Die komplette Folge von „Mittelstand hautnah“ gibt es seit Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt.

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Über diesen Podcast

Mittelstand hautnah ist der Podcast für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte. Christian Rahn spricht mit Unternehmern und Fachleuten über das, was den Mittelstand bewegt, wie Finanzen, Führung, Mitarbeiter, Kunden, KI, Digitalisierung und Nachfolge. Persönliche Unternehmergeschichten haben ebenso ihren Platz wie konkrete Fachfragen. Christian hört zu, fragt nach und bringt seine Erfahrung aus mehr als 30 Jahren in Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung ein. Mehr erfahren: https://mittelstand-podcast.de
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„Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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