Happy Birthday, Cheers! Zweihundert Folgen, zweihundert Mal ein
Glas Wein – und dazu kommt heute sogar eine Torte mit Kerzen ins
Studio. Zum Jubiläum gleich zu Beginn eine kleine Quizfrage: Was
haben Brad Pitt, Snoop Dogg, Kylie Minogue und Günther Jauch
gemeinsam? Sie alle haben ihren Namen auf einer Weinflasche. Und
damit sind wir mittendrin im Thema: Promis und Wein. Lou und Jonas
gehen heute der spannendsten Frage nach, die hinter jedem dieser
Weine steht – steckt echtes Herzblut drin, oder zahlt ihr am Ende
nur für einen berühmten Namen? Ihr erfahrt, aus welchen vier
Gründen Stars überhaupt in den Wein drängen, warum ein bekanntes
Gesicht auf dem Etikett die Hemmschwelle senkt und so gerade
jüngere Menschen zum Wein bringt – und wie aus einer Branche mit
inzwischen über 150 Promi-Marken ein Milliardengeschäft wurde.
Losgetreten hat den Boom George Clooney, der für den Verkauf seiner
Tequila-Marke eine Milliarde Dollar bekam. Lou sortiert das
Promi-Regal in drei Typen – vom echten Winzer über den Investor bis
zum reinen Marketingwein – und am Ende gibt es eine praktische
Einkaufshilfe für den nächsten Supermarktbesuch. Spoiler: Bei
manchen Promi-Weinen zahlt ihr das Promigesicht mit. Wein der Woche
III Freunde Grauburgunder 2025 – Rheinhessen, Deutschland | III
Freunde GmbH, Bernkastel-Kues Passend zur Folge steht heute ein
echter Promi-Wein im Glas – und zwar der bestverkaufte der Marke.
2017 haben Joko Winterscheidt, Matthias Schweighöfer und die
rheinhessische Winzerin Juliane Eller III Freunde gegründet; streng
genommen müsste es heute „Zwei Freunde" heißen, denn Juliane Eller
ist inzwischen ausgestiegen. Im Glas bleibt trotzdem Deutschlands
Liebling: ein Easy-Drinking-Grauburgunder, fruchtig und angenehm
frisch, mit feiner Birne und Apfel – ein Wein, den man einfach gut
ausschenken kann. Lou sagt es ganz offen: Für die Flasche zahlt ihr
vier, fünf Euro mehr als bei einem vergleichbaren Grauburgunder
direkt vom Familienweingut in Rheinhessen oder in der Pfalz. Dafür
ist er solide, macht nichts verkehrt und ist genau das, was
draufsteht: unkomplizierter Genuss. Erhältlich bei EDEKA und
edeka24.de. Die Frage der Woche – von Stefan aus Hamburg: „Ich
stehe im Supermarkt vor einem Promi-Wein und frage mich: Lohnt sich
der überhaupt – oder zahle ich nur für den Namen?" „Ein Prominame
ist kein Qualitätssiegel, aber auch kein Warn- oder Stoppschild.
Nehmt die Flasche mal aus dem Regal und schaut aufs Vorder- und
aufs Rückenetikett. Je mehr Information ihr dort findet, desto
besser: Ist es ein echtes Weingut? Ein ernsthafter Partner? Oder
reines Marketing? Und lässt sich herausfinden, wer hinter dem Wein
steht und woher die Trauben kommen? Beim III Freunde Grauburgunder
steht auf dem Rückenetikett nur „Abfüller: III Freunde GmbH,
abgefüllt in Bernkastel-Kues" und „Deutscher Qualitätswein,
Rheinhessen" – ihr wisst also, dass der Wein aus Rheinhessen kommt,
aber nicht, woher genau. Findet ihr auch per Handy kaum
Informationen, lasst die Flasche lieber stehen. Findet ihr aber
heraus, dass sich die Marke mit einem konkreten Weingut
zusammengetan hat, ist das ein gutes Zeichen. Und bei Weinen wie
denen von Othegraven wisst ihr ohnehin, woher sie kommen – da steht
kein Günther Jauch auf dem Etikett, dafür ein Weingut mit Namen und
Geschichte. Mein Tipp: immer mal die Suchmaschine anwerfen. Und
Etiketten lesen – ein Etikett verrät euch sehr viel darüber, wie
ein Wein gemacht wurde und woher er kommt, egal ob viel oder wenig
draufsteht. Nicht nur die schicken bunten Bilder vorne."
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