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Wann muss eine Spinalkanalstenose operiert werden?

Wann muss eine Spinalkanalstenose operiert werden?

Kliniksprechstunde vor 3 Wochen
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17:43
Schmerzen in den Beinen beim Gehen, die beim Sitzen wieder
verschwinden, sind ein typisches Anzeichen für eine
Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule. Dabei ist der Wirbelkanal
verengt und die darin verlaufenden Nerven geraten unter Druck. Aber
bedeutet die Diagnose automatisch, dass operiert werden muss? Dr.
Marc Ruppolt, Chefarzt der Wirbelsäulen- und Neurochirurgie sowie
Schmerztherapie am Asklepios Westklinikum Hamburg, erklärt, wie
eine Spinalkanalstenose entsteht, welche Symptome typisch sind und
wann eine Operation sinnvoll sein kann. Wichtig ist: Eine
Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelkanals) im MRT allein ist
noch kein Grund für eine Operation. Entscheidend sind die
Beschwerden und wie stark sie den Alltag und die Gehstrecke
einschränken. Solange Schmerzen mit konservativen Behandlungen wie
Bewegung, Gymnastik und Schmerzmedikamenten ausreichend
kontrolliert werden können, muss häufig nicht operiert werden. Dr.
Ruppolt geht es außerdem darum, wie sich die Beschwerden von
Durchblutungsstörungen oder Hüftarthrose unterscheiden lassen,
warum Fahrradfahren oft noch gut funktioniert, obwohl längeres
Gehen schwerfällt, und wie eine mikrochirurgische Operation bei
einer Spinalkanalstenose abläuft. Dr. Ruppolt erklärt außerdem,
welche Rolle ein Gleitwirbel (Verschiebung eines Wirbels gegenüber
dem benachbarten Wirbel) spielt und warum ein Gleitwirbel nicht
automatisch eine Versteifung der Wirbelsäule bedeutet.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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