+++ Sonderfolge in englischer Sprache +++
In dieser zweiten Folge der Kooperation zwischen dem
Völkerrechtspodcast und dem „Mal nach den Rechten
schauen“-Podcast setzen wir uns weiter mit
nationalsozialistischen Kontinuitäten im Völkerrecht auseinander.
Im Mittelpunkt stehen dieses Mal zwei der prägendsten, aber
auch gegensätzlichsten Figuren des Völkerrechts im 20.
Jahrhundert: Carl Schmitt und Hans Kelsen. Fachlich vertraten
beide konträre Positionen und auch persönlich könnten sie
unterschiedlicher kaum gewesen sein. Diese beiden Figuren
sind die Protagonisten in einem Kapitel des Buches „The
Internationalist“, welches Scott Shapiro gemeinsam mit Oona
Hathaway geschrieben hat. Wir durften Scott Shapiro zu Hans
Kelsen und Carl Schmitt interviewen und haben mit ihm über die
Rivalität der beiden, ihre Biografien und das fachliche Erbe von
Schmitt und Kelsen gesprochen.
Hier könnt ihr die erste Folge unserer Podcast-Kooperation
anhören:
Folge 29, Völkerrecht und Nationalsozialismus (Teil I)
Interview: Prof. Scott J. Shapiro
Moderation: Elisa Costadura, Manuel Klein, Rouven Diekjobst,
Viktoria Moissiadis
Schnitt: Daniela Rau
Weiterführende Literatur:
Scott J. Shapiro/Oona A. Hathaway, The Internationalist: How
a Radical Plan to Outlaw War Remade the World, 2017. Link zu der
Memorial Lecture von Scott Shapiro am Institute for International
Peace and Security Law der Universität zu Köln:
https://www.youtube.com/watch?v=W-xsFsGDGMs&t=517s
Claus Kreß, „Hans Kelsen, Hermann Jahrreiß, Carl Schmitt und
die Frage von Krieg und Frieden im Völkerrecht“, in: 100 Jahre
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, Hanns
Prütting, Köln 2021, S. 79-106, welcher auch auf die Persona von
Hermann Jahrreiß und dessen Vergangenheit an der Universität zu
Köln und seine Rolle als Verteidiger Deutschlands vor dem
Nürnberger IMT eingeht. Dazu siehe auch:
Annette Weinke, „Hermann Jahrreiß (1894-1992) – Vom
Exponenten des völkerrechtlichen Kriegseinsatzes zum Verteidiger
der deutschen Eliten in Nürnberg, in: Kölner Juristen im 20.
Jahrhundert, Steffen Augsberg/Andreas Funke, S. 163-195.
Carl Schmitt, Tagebücher 1930 bis 1934, hrsg. v. Wolfgang
Schuller in Zusammenarb. mit Gerd Giesler, Berlin 2010.
Siehe zu Carl Schmitts Tagebüchern auch die digitale Edition
hrsg. v. Philip Manor/Florian Meinel/Angela Reinthal:
https://carlschmitt.bio.
Joseph Weiler, Cancelling Carl
Schmitt?: https://www.ejiltalk.org/cancelling-carl-schmitt/.
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