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 Ein wütender Kunde, ein scharfer Ton – und sofort meldet
sich die soziale Angst. Doch nicht jede Unzufriedenheit ist eine
persönliche Kritik. In dieser Folge lernst du, ruhig und
respektvoll zu reagieren, ohne dich zu rechtfertigen oder die
Stimmung des anderen reparieren zu müssen. Du darfst empathisch
bleiben und gleichzeitig bei dir selbst bleiben. Denn wahre
Souveränität bedeutet nicht, dass jeder zufrieden ist – sondern
dass du freundlich bleibst, ohne dich selbst zu verlieren.

Selbsttest: Wie sehr übernimmst du die Stimmung
anderer?

Bewerte jede Aussage:

Oft = 2 Punkte

Manchmal = 1 Punkt

Selten oder nie = 0 Punkte

 Wenn jemand unfreundlich reagiert, suche ich den Fehler
sofort bei mir.  Ich fühle mich für die Zufriedenheit
anderer Menschen verantwortlich.  Bei Beschwerden bekomme
ich Herzklopfen oder werde angespannt.  Ich rechtfertige
mich ausführlich, obwohl ich nichts falsch gemacht
habe.  Ein scharfer Ton beschäftigt mich noch lange nach
dem Gespräch.  Ich versuche, verärgerte Menschen
möglichst schnell zu beruhigen.  Ich habe Angst,
unfreundlich oder inkompetent zu wirken.  Es fällt mir
schwer, sachlich zu bleiben und mich innerlich
abzugrenzen.  Ich empfinde die Kritik an einer Situation
als Kritik an meiner Person.  Ich fühle mich schuldig,
wenn mein Gegenüber unzufrieden bleibt. 

Auswertung

0–6 Punkte: Du kannst dich meist gut
abgrenzen. Achte weiterhin bewusst darauf, was wirklich zu
deiner Verantwortung gehört. 

7–13 Punkte: Die Stimmung anderer beeinflusst
dich spürbar. Kurze Atempausen und sachliche Antworten können
dir mehr Sicherheit geben. 

14–20 Punkte: Du übernimmst häufig zu viel
emotionale Verantwortung. Übe bewusst den Satz:

„Ein anderer Mensch darf unzufrieden sein, ohne dass
ich etwas falsch gemacht habe.“

Der Selbsttest dient der persönlichen Reflexion und ersetzt keine
professionelle Diagnostik.
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„Wenn der Kunde auf der Tankstelle wütend wird.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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