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  3. Mut zur Stimme: So sprichst du mit Wumms! Podcast
  4. Verbindlichkeit beginnt mit klaren Worten
Was passiert mit deiner Glaubwürdigkeit, wenn du heute überzeugt
A sagst – und morgen feststellst, dass B doch die bessere Lösung
ist?

Wir wollen klar sein. Wir wollen, dass andere wissen, woran sie
bei uns sind. Und natürlich möchten wir als Menschen wahrgenommen
werden, auf deren Wort man sich verlassen kann. Nur:
Verbindlichkeit darf nicht bedeuten, an einer Entscheidung
festzuhalten, obwohl wir inzwischen gute Gründe haben, sie anders
zu sehen.

Anne und Johannes sprechen deshalb darüber, wie wir
Verbindlichkeit herstellen – in unserer Haltung und ganz konkret
in unserer Sprache. Denn zwischen „Wir müssten das eigentlich
machen“ und „Wir machen das“ liegen sprachlich nur wenige Wörter,
in der Wirkung aber Welten.

Darum geht es in dieser Folge:

🟢 wie du eine Meinungsänderung klar kommunizierst, ohne beliebig
oder unzuverlässig zu wirken.

🟢 welche Weichmacher und Konjunktive deine Aussagen abschwächen
und was deine innere Haltung damit zu tun hat.

🟢 wie du mit Modalverben, aktiver Sprache, klaren Zuständigkeiten
und konkreten Zeitpunkten verbindlicher formulierst.

🟢 weshalb Glaubwürdigkeit nicht daraus entsteht, stur zu bleiben,
sondern nachvollziehbar und transparent mit Veränderungen
umzugehen.

Und falls du glaubst, Anne und Johannes seien in Sachen
Verbindlichkeit natürlich vollkommen unfehlbar: Wir haben
ausgerechnet die Aufnahme dieser Folge zweimal verschoben. Beide
Male wegen Johannes.

Vielleicht ist das die passendste Demonstration zum Thema:
Verbindlichkeit heißt nicht, dass jede Zusage in Stein gemeißelt
ist. Entscheidend ist auch, wie wir damit umgehen, wenn sich
etwas ändern muss.

Hör rein – und prüfe danach mal, wie viele „eigentlich“,
„vielleicht“ und „irgendwie“ sich in deine eigenen Aussagen
einschleichen.

 
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„Verbindlichkeit beginnt mit klaren Worten“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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