Dauerstress-Thema Hausaufgaben
Wie viel Unterstützung bei den Hausaufgaben ist richtig, und was
darf man dem Kind abnehmen? John ist acht, geht in die dritte
Klasse und bekommt Wochenhausaufgaben, die er selbst einteilen
soll. Am Donnerstagabend liegt noch ein Berg vor ihm, und aus dem
Plan wird ein Drama. Seine Mutter hat es danach mit fixen
Hausaufgabentagen versucht, doch auch das endet regelmässig im
Streit.
Goni und Céline schauen sich Johns Geschichte genau an. Sie
sprechen darüber, warum das Einteilen in der dritten Klasse für
viele Kinder allein noch nicht geht und wie gemeinsamesPlanen
aussehen kann. Es geht um die eigenen Ängste und Bedürfnisse der
Eltern, um natürliche Folgen und um die Frage, wie viel Kapazität
die Familie gerade hat.
Darüber sprechen wir:
Wochenhausaufgaben gemeinsam einteilen, mit einem fixen
Planungstermin und einem Ort, an dem der Plan sichtbar bleibt
Wie viel das Kind mitentscheiden kann und mag
Natürliche Folgen zulassen und was es dafür von denEltern
braucht
Warum nach der Schule oft zuerst Auftanken dran ist
Bewegung, Liegen, Hintergrundmusik und andere Ideenfürs
Anfangen und Dranbleiben
Zwischenschritte aufschreiben, wenn dasArbeitsgedächtnis viel
zu tragen hat
Langeweile beim Üben, etwa bei hochbegabten Kindern undbei
Kindern mit ADHS
Gespräche mit der Lehrperson, Nachteilsausgleich undwann das
Kind selbst nachfragen kann
Motivation und die Frage, wessen Aufgabe sie eigentlichist
Hausaufgabenhilfe, Lerncoaching und andere Menschen, die
übernehmen können
Vom Antreiben zum Helfen: Die Hausaufgaben bleiben beim Kind,
die Eltern sorgen für einen guten Rahmen
Hausaufgaben sollten die Familie nicht über lange Zeit belasten.
Manchmal zeigen sie auch, was bei uns Eltern selbst angetriggert
wird: angepasst sein, Erwartungen erfüllen, Sorgen um die
Zukunft. Auch dafür darf man sich Unterstützung holen.
Herausforderung Bedürfnisstark ist der Podcast für Eltern von
gefühlsstarken, hochsensiblen, besonders aktiven und begabten
Kindern. Goni und Céline sind ein systemischer Coach und eine
individualpsychologische Beraterin und jeweils Mami von zwei
Kindern.
Links
Goni Boller: goniboller.chCéline Schaub:
https://celineschaub.chNewsletter „Nervennahrung“ von Goni
00:00 Intro
00:39 Johns Geschichte: Wochenhausaufgaben und ein Drama am
Donnerstagabend
03:27 Selbst einteilen in der dritten Klasse
05:18 Gemeinsam planen: fixer Termin, sichtbarer Plan,
passender Ort
07:06 Wie viel das Kind mitentscheiden kann und mag
08:41 Eigene Ängste und Bedürfnisse der Eltern
11:20 Natürliche Folgen zulassen und aushalten
12:10 Komfortzone und Kapazität der Familie
14:47 Vorbesprechen: Was, wenn nicht alles fertig wird?
17:47 Umgebung, Bewegung, Lautstärke: was beim Anfangen
hilft
19:07 Grundbedürfnisse und Auftanken nach der Schule
22:14 Zu viele Hausaufgaben? Das Gespräch mit der
Lehrperson
25:27 Nachteilsausgleich, Lese-Rechtschreibstörung und
Dyskalkulie
26:11 Langeweile beim Üben: Hochbegabung und ADHS
29:10 Das Kind spricht selbst mit der Lehrperson
30:30 Intrinsische und extrinsische Motivation
32:38 Wessen Aufgabe ist Motivation? Täter, Opfer, Helfer
35:40 Hausaufgabenhilfe, Lerncoaching und andere
Unterstützung
37:37 Wenn Hausaufgaben die Familie belasten
40:52 Die Aufgabe beim Kind, der Rahmen bei den Eltern
41:50 Arbeitsgedächtnis entlasten: Zwischenschritte
aufschreiben
42:48 Wenn Eltern selbst überfordert sind
44:03 Vom Antreiber zum Helfer
46:52 Musik und Hintergrundgeräusche beim Lernen
48:05 Was Hausaufgaben bei Eltern antriggern
49:45 Hausaufgabenbegleitung als Teil des Elternjobs
52:54 Hausaufgaben als Lernfeld für alle
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