BÄM. Eine neue Folge der Unternehmer Jam-Session ist da und
diesmal wird es richtig persönlich: Wir sprechen über Geld,
Kinder, Persönlichkeitsentwicklung, Schattenarbeit und die Frage,
was wir unseren Kindern eigentlich unbewusst über Geld mitgeben.
Mein heutiger Gast ist Babett. Gemeinsam mit ihrer Mitgründerin
hat sie Schulgold gegründet und bringt Finanzbildung dorthin, wo
sie ihrer Meinung nach viel früher hingehört: zu Kindern,
Jugendlichen und jungen Menschen. In Workshops an Schulen, mit
Unternehmen und bei verschiedenen Veranstaltungen geht es darum,
Geld nicht als trockenes oder unangenehmes Thema zu vermitteln,
sondern als etwas, das Spaß machen und Möglichkeiten schaffen
kann.
Dabei sprechen wir unter anderem darüber, warum es so wichtig
ist, schon früh über Budgetplanung, Sparen, Verträge,
Versicherungen, Steuern und Schulden zu sprechen. Babett erzählt,
wie ihre Workshops aufgebaut sind und warum gerade das Thema
Konsumschulden bei jungen Menschen eine besondere Rolle spielt.
Wir sprechen über Klarna, „Buy now, pay later“ und die Frage,
warum junge Menschen lernen müssen, finanzielle Entscheidungen zu
treffen, bevor sie mit echtem Geld loslegen. Und wir sprechen
darüber, warum es manchmal sinnvoll sein kann, Kindern ganz
bewusst Fehler beim Umgang mit Geld machen zu lassen.
Ein großes Thema der Folge ist außerdem die Rolle der Eltern.
Denn die vielleicht wichtigste Frage lautet:
„Bin ich in Bezug auf Geld ein gutes Vorbild für mein Kind?“
Babett beschreibt, warum Kinder nicht unbedingt das übernehmen,
was wir ihnen sagen, sondern vielmehr das, was sie bei uns fühlen
und beobachten. Welche Beziehung haben wir selbst zu Geld? Sind
wir entspannt oder angespannt? Haben wir Angst, dass Geld nicht
reicht? Welche Glaubenssätze haben wir vielleicht von unseren
eigenen Eltern übernommen?
Denn genau diese Dinge geben wir möglicherweise weiter, ohne es
überhaupt zu merken.
Wir sprechen darüber, warum Geld häufig nur die sichtbare
Oberfläche eines viel tieferliegenden Themas ist und wie man
durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Geldmustern an die
eigentlichen Ursachen gelangen kann.
Von dort aus geht es noch tiefer in die
Persönlichkeitsentwicklung: Was passiert, wenn wir anfangen,
unsere eigenen Schatten anzuschauen? Warum Veränderung manchmal
richtig weh tut? Und warum es nicht reicht, auf einem Seminar
oder Retreat ein paar inspirierende Impulse mitzunehmen?
Babett erzählt sehr offen von ihrer eigenen Entwicklung, ihren
Erfahrungen mit Tony Robbins und Lars Amend und davon, dass sie
lange Zeit einfach nur „Gas, Gas, Gas“ gegeben hat, bis
irgendwann die eigenen Wurzeln nach Aufmerksamkeit verlangt
haben.
Wir sprechen über Schattenarbeit, Selbstwert, die Suche nach
Sicherheit in uns selbst und über die Frage:
Was vermeidest du am meisten und was könnte sich genau dahinter
für dich verbergen?
Außerdem geht es um Social Media, Authentizität und die Frage, ob
wir wirklich ständig sichtbar sein müssen, um unsere Botschaft in
die Welt zu bringen. Und natürlich darf auch die Verbindung
zwischen Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung nicht
fehlen.
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