Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Hörspiel Podcast
  4. «Schwyg jetz, Bueb» von Fitzgerald Kusz
«Schwyg jetz, Bueb» von Fitzgerald Kusz

«Schwyg jetz, Bueb» von Fitzgerald Kusz

Hörspiel vor 3 Wochen
Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Herunterladen (rechte Maustaste) Teilen Fundstellen Kommentare
0:00
1:07:11
50-jähriges Jubiläum des erfolgreichen Mundartstückes. Das
Theaterdebüt des Nürnberger Autors löste einen Skandal aus und war
der Startschuss für eine ungewöhnliche Karriere. Seine Texte im
fränkischen Dialekt wurden vielfach adaptiert, von Plattdeutsch bis
Schwäbisch – und: auf Berndeutsch für SRF. «Schweig, Bub!», am 6.
Oktober 1976 im Schauspielhaus Nürnberg uraufgeführt, stand dort
Jahrzehnte auf dem Spielplan und erlebte über 700 Aufführungen. DER
SPIEGEL nannte es «das Paradestück der neuen Volkstheaterbewegung»,
denn Mundart auf der Bühne galt damals noch als unseriös, und auch
im Hörspiel war sie meist beschränkt auf volkstümliche Genres wie
Krimis und Schwänke. Fitzgerald Kusz aber ist bei seinen kunstvoll
gebauten Alltagsdramen ein Meister des sozialrealistischen Dialogs,
satirische Überzeichnung inklusive. Den Rahmen für «Schwyg jetz,
Bueb» bildet eine Konfirmationsfeier. Es wird viel gegessen
(Pastetli!), diskutiert und monologisiert. Alkohol entfaltet seine
Wirkung. Nur Fritz, als frisch Konfirmierter eigentlich die
Hauptperson, darf nicht zu Wort kommen, er ist quasi zum Schweigen
verurteilt. Stattdessen entgleisen und entgleiten die Gespräche
unter den Verwandten und Bekannten immer wieder. Aber auch
übergriffiges Verhalten wird geduldet, und zum Schluss verträgt man
sich wieder und verabredet sich für die nächste Feier. So wird man
beim Wiederhören dieser SRF-Produktion bei aller Freude an den
herausragenden Schauspielerleistungen (zum Beispiel der jungen
Birgit Steinegger) auf eine irritierend unangenehme Weise daran
erinnert, dass die 1970er-Jahre in der Schweiz wohl mehr eine
Bünzlihölle waren als jene heile, heimatlich-gemütliche Welt, als
die sie heute gern verklärt werden. ____________________ Mit: Aljan
Hoffmann (Fritz, Konfirmant), Birgit Steinegger (Greti, Mutter),
Franz Matter (Hans, Vater), Ellen Widmann (Tante Fridi), Ernst
Stiefel (Onkel Willi), Susi Aeberhard (Rita, eine Bekannte), Dieter
Stoll (Bruno, ihr Mann), Silvia Jost (Lotti, Cousine), Schülerchor
der Sekundarschule Neuenegg/BE ____________________
Mundartbearbeitung: Susi Aeberhard – Tontechnik: Werner Feldmann –
Musik: Willy Bischof – Regie: Charles Benoit ____________________
Produktion: SRF 1978 ____________________ Dauer: 61’
Episode melden

„«Schwyg jetz, Bueb» von Fitzgerald Kusz“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz