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  3. Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie Podcast
  4. Does sex matter: Einblick in die experimentelle Forschung mit Mäusen
Nein, diese Folge behandelt nicht die sagenumwobenen
Transgendermäuse. In der präklinischen Forschung, zumindest in
der Neurologie, steht dann doch die geschlechtersensible
Auswertung im Vordergrund. Je nach Forschungsgebiet wurden in
Experimenten am Tiermodell lange überwiegend Tiere eines
bestimmten Geschlechts eingesetzt, aus Angst vor Verzerrungen,
etwa durch Hormoneinflüsse. Genau diese Selektion führte jedoch
zu Verzerrungen in der späteren Wirksamkeit von Medikamenten bei
Männern und Frauen. Mittlerweile ist die präklinische Forschung
sensibler aufgestellt und in den Versuchen wird auf ein
ausgewogenere Geschlechtsverhältnis geachtet. Warum dies nicht
zwingend paritätisch sein muss, wie sich diese
Versuchsanordnungen sogar die Tierversuche verringern kann und
welche weiteren Modelle es gibt, um noch weniger am Tiermodell zu
arbeiten, erfahren Sie hier.

Experte:

Prof. Dr. Dr. Sven Meuth, Münster

Darum geht’s

Biologisches Geschlecht als Forschungsvariable

Genderbias in Tiermodellen

Geschlechtersensible Versuchsplanung

Abbildung von Alter und hormonellen Lebensphasen

Alternativen zu Tiermodellen

 

Inhaltsverzeichnis

(01:28) Geschlecht, Transgene oder doch Transgender?

(02:28) historischer Bias bei Tiermodellen

(05:35) Geschlechterunterschiede in MS- und
Schlaganfallmodellen

(06:52) Limitationen bei klinischen Subgruppenanalysen

(09:50) Geschlechtersensible Versuchsplanung

(12:53) Hormonelle und geschlechtsspezifische
Forschungsfragen

(14:09) Mäuse in der Menopause

(16:15) Alter als relevante Variable

(19:13) Mindeststandards für geschlechtersensible
präklinische Forschung

(22:05) (zukünftige) Alternativen zum Tiermodell

(25:35) Zusammenfassung, Schluss

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eine E-Mail an: redaktion@dgn.org

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dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können
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„Does sex matter: Einblick in die experimentelle Forschung mit Mäusen“

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