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Es gibt Erkrankungen, über die gesprochen werden kann, andere
sind „Tabuthemen.“ Depressionen sind ein Grenzfall: Mittlerweile
werden sie gesellschaftlich eher akzeptiert, primär jedoch bei
Frauen, im Jugendalter und in der sogenannten Rushhour des
Lebens. Weniger präsent sind sie im Alter, dabei ist der Anteil
Betroffener nicht gerade gering. Und Männer fallen schneller
durchs Raster. Aus Scham, aufgrund ihrer eigenen Sozialisation,
durch gesellschaftliche Prägung und atypische Symptome. In dieser
Folge sprechen wir über geschlechts- und genderspezifische
Risikofaktoren, Symptome, diagnostische Herausforderungen, den
Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen, beispielsweise
Demenz, über Therapie und (Suizid-)prävention.

Expertin

Prof. Dr. med. Marija Djukic, Göttingen

Darum geht’s

Geschlechtsspezifische Unterschiede

Atypische Symptome im Alter

Depressionen und neurologische Erkrankungen

Diagnostik, Therapie und Suizidprävention

Prävention und soziale Teilhabe

Inhalt

(01:14) Warum Depressionen ein Thema für die Neurologie sind

(02:26) Geschlechtsspezifische Unterschiede und Risikofaktoren

(04:08) Atypische Symptome der Depression im Alter

(05:58) Manifestation durch Stereotype und Entstigmatisierung

(09:36) Therapieoptionen

(11:06) Depressionen bei neurologischen Erkrankungen und
medikamentöse Auslöser

(14:19) Abgrenzung Demenz und Depression

(16:59) Suizidrisiko im höheren Lebensalter

(21:45) Prävention durch Teilhabe

(25:05) Forschung und zukünftige diagnostische Ansätze

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„Altersdepression mit Gendergap“

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