Wir tun im Business gerne so, als könnten wir Persönlichkeit und
Emotionen an der Bürotür abgeben. Doch solange Menschen
Unternehmen führen, prägen ihre Muster auch Entscheidungen,
Zusammenarbeit, Wachstum und Veränderung.
In dieser Folge von Between Worlds spreche ich mit Vanessa,
Founder Go Beyond Why. Vanessa kommt wie ich ursprünglich aus der
klassischen BWL-Welt, hat in der Restrukturierungsberatung, im
Venture Development und später als CEO im Coaching- und
Personal-Branding-Umfeld, u. a. bei Laura Malina Seiler,
gearbeitet. Heute begleitet sie vor allem gründer- und
inhabergeführte Unternehmen und verbindet dabei strategische
Arbeit mit Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung.
Und genau um diese Verbindung geht es in unserem Gespräch. Wir
sprechen darüber, warum Transformation aus Vanessas Sicht immer
beides braucht: eine gute Strategie und die Bereitschaft, sich
mit den eigenen Mustern auseinanderzusetzen. Denn gerade unter
Stress greifen wir häufig auf alte Verhaltensweisen zurück – auch
dann, wenn wir rational schon verstanden haben, dass sie uns
nicht mehr weiterbringen.
Besonders spannend wird es dort, wo klassische Businesslogik auf
Themen trifft, für die uns häufig noch die Sprache fehlt:
Intuition, Sensibilität, Verletzlichkeit, innere Stabilität und
Beziehungskompetenz. Fähigkeiten, die in traditionellen
Businessumfeldern schnell als „weich“ gelten und gleichzeitig
einen erheblichen Einfluss darauf haben können, wie Menschen
führen, Entscheidungen treffen und durch Veränderung navigieren.
Außerdem sprechen wir über Vanessas Erfahrungen in sehr
unterschiedlichen Arbeitswelten – von männerdominierten
Beratungsunternehmen bis zu einem fast ausschließlich weiblichen
Team – und darüber, was sie dadurch über Führung, Skalierung und
die Verbindung von rationalen und emotionalen Qualitäten gelernt
hat.
In dieser Folge erfährst du:
Warum sich die persönlichen Muster von Gründer und
Führungskräften häufig im Unternehmen widerspiegeln.
Welche Rolle Verletzlichkeit, Vertrauen und
Beziehungskompetenz auch in professionellen Businesskontexten
spielen.
Warum Sensibilität nicht automatisch eine Schwäche ist,
sondern gerade in komplexen Situationen eine wertvolle Fähigkeit
sein kann.
Wie sich Strategie, Identitätsarbeit und
Persönlichkeitsentwicklung sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Welche Chance AI bieten kann, Aufgaben zu reduzieren und
damit wieder mehr Raum für echte menschliche Fähigkeiten zu
schaffen.
Gerade in einer Welt, die komplexer und technologisch schneller
wird, liegt genau hier eine entscheidende Kompetenz: nicht sofort
in Schwarz und Weiß einzuteilen, sondern mit Grautönen umgehen zu
können.
Diese Folge ist besonders relevant für Führungskräfte, Gründer,
Unternehmer und Professionals, die merken, dass Strategie und
Fachkompetenz allein irgendwann nicht mehr ausreichen – und für
alle, die neugierig darauf sind, was passiert, wenn IQ und EQ
tatsächlich zusammenkommen.
Mehr zu Vanessa: LinkedIn:
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