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Auto Hell Dunkel
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Warum sind, aus meiner Sicht, immer mehr Menschen eigentlich so
wütend? Ein Kommentar im Internet, eine politische Diskussion, ein
anderer Lebensstil oder einfach jemand, der uns im Straßenverkehr
die Vorfahrt nimmt – und schon sind wir auf 180. Wir leben in einer
Zeit, in der Empörung allgegenwärtig ist und sich Wut schneller
verbreitet als je zuvor. In dieser Folge von Limitbrecher schauen
wir genauer hin: Woher kommt diese permanente Gereiztheit? Warum
funktionieren Wut und Empörung in sozialen Medien so gut? Und
weshalb fällt es uns zunehmend schwer, andere Meinungen
auszuhalten, ohne den Menschen dahinter zum Gegner zu machen? Wir
sprechen über die Rolle von Social Media und Algorithmen, über
gesellschaftliche Überforderung, Angst, Einsamkeit und das Gefühl,
ständig zu kurz zu kommen. Denn vielleicht ist Wut häufig nur die
Oberfläche – und darunter liegen ganz andere Gefühle. Aber auch
eine unbequeme Frage gehört dazu: Macht uns unsere eigene Empörung
vielleicht sogar abhängig? Denn Wut kann wichtig sein. Sie kann auf
Ungerechtigkeit aufmerksam machen und Veränderungen anstoßen. Aber
sie kann auch zur Gewohnheit werden, zur Identität – und irgendwann
unser Denken und Handeln bestimmen. Vielleicht geht es deshalb
nicht darum, weniger zu fühlen. Sondern darum, besser zu verstehen,
warum wir fühlen, was wir fühlen. Eine Folge über Empörung,
gesellschaftliche Spaltung, digitale Dynamiken und die Frage, wie
wir lernen können, wieder miteinander zu sprechen, ohne uns
gegenseitig bekämpfen zu müssen.
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„# 531 Die neue Wutgesellschaft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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