Ein Mann, der jahrelang in klassischer Gesprächstherapie war,
klopft sich nach seiner ersten AnuKan-Massage auf den Schenkel:
„So viel Erfahrung wie in dieser einen Stunde hab ich sonst in
zehn Jahren gemacht.“ Kein Leisten-Müssen, kein Abliefern – nur
dieses Wechselspiel aus Loslassen und Halten. Und plötzlich sind
sie da: die Bilder. „Damals hätt ich mir gewünscht, dass meine
Mama mich so fest hält. Jetzt spür ich das – hier, im Seil.“
In dieser Folge nehmen Katrin Laux und Beate Ballay euch mit
hinter die Türen ihrer Praxis für Körpersexualtherapie. Sie
erzählen von Gästen, die nie einen Orgasmus hatten und zum ersten
Mal lernten, sich selbst etwas zu wünschen. Von einem Mann, der
als Kind nach dem Tod seiner Eltern von seiner Tante an einen
Stuhl gefesselt wurde – und Jahrzehnte später genau dieses Gefühl
noch einmal aufsuchte, um es endlich zu verwandeln. Von einem
jungen Mann, der über seinen Atem zurück in seinen Körper fand,
nachdem Anspannung ihm jahrelang die Luft genommen hatte.
Es geht um das, was sich im Gewebe festsetzt, wenn wir Erlebtes
nicht verarbeiten können – und darum, wie eine Hand, ein Seil,
ein gehaltener Blickkontakt genau das wieder lösen kann. Um
Lingam- und Yoni-Mapping als Weg, die eigene Intimität neu
kennenzulernen. Um die stille Kraft des Sich-Wünschen-Dürfens:
„So, oder noch etwas fester. Nein, lieber anders.“ Ein Lernweg,
der oft erst im Körper beginnt und dann alles andere verändert.
Diese Folge ist für alle, die spüren, dass Worte manchmal nicht
reichen – und die wissen wollen, was passiert, wenn wir dem
Körper endlich zuhören.
Mehr zur KST-Ausbildung am Institut AnuKan:
https://www.anukan.de/ausbildungen/
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