Klar, man soll sich für jede Shoppingseite im Netz möglichst ein
eigenes Passwort überlegen. Und am besten auch noch ein möglichst
kompliziertes. Blöd nur, dass man irgendwann die Hälfte der
Passwörter einfach vergisst. Da ist’s doch bestimmt okay, wenn man
auch mal ein etwas einfacheres vergibt. Auf »kaffeetasse« kommt ja
niemand so schnell, oder? Tja, leider schon: Es ist laut
Hasso-Plattner-Institut eines der beliebtesten Passwörter der
Deutschen. Und seit künstliche Intelligenz (KI) immer besser wird,
setzen sie findige Hacker auch dafür ein. Das macht Cyberangriffe
wahrscheinlicher. Nur wie schützt man seine Daten in Zeiten von KI
dann im Netz? Wie findet man gute und leicht merkbare Passwörter?
Und was kann man sonst noch tun, um seine Daten vor fremden Händen
zu schützen? Das fragen sich Lisa Hegemann und Rose Tremlett, die
Moderatorinnen des ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?«.
Die Expertin in dieser Folge, Eva Wolfangel, hat Antworten auf die
vielen Fragen und ganz viele Ratschläge für den Schutz eurer Daten.
Sie ist Redakteurin im Digitalressort der ZEIT und schreibt seit
Jahren über IT-Sicherheit. Im Podcast erklärt sie, warum auch in
Zeiten von KI unsere persönlichen Daten nicht verloren sind. Und
sie gibt den Hörerinnen und Hörern ihre persönlichen drei Favoriten
mit, wie man seine Daten ganz leicht sehr viel besser schützt. Sie
haben eine Idee für ein Thema, das wir dringend optimieren sollten?
Dann schreiben Sie uns an gehtdanochwas@zeit.de. Im
ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie
sprechen dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich
durch Bücher sowie Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine
neue Folge. Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Unsere Kollegin Eva Wolfangel gibt in diesem ZEIT-Artikel sieben
Tipps, wie man sich und seine Daten in Zeiten von KI vor Hackern
schützt: »KI macht Cyberangriffe einfacher. So verteidigen Sie
sich« - In diesem Text erklärt Eva, wie man sich auf
Sicherheitsrisiken vorbereitet: »Wie Sie sich vor KI-Angriffen
schützen können« - Warum Passwörter jetzt schneller geknackt werden
können, erklärt das Magazin t3n hier: »›Astronomische
Beschleunigung‹: Warum Hacker deine Passwörter schneller knacken
als je zuvor« - Diese Studie hat erforscht, wie schnell eine auf
Passwörter trainierte KI ein Passwort errät. Die Antwort ist
ernüchternd – sehr schnell: »PassGPT: Password Modeling and
(Guided) Generation with Large Language Models« - Deutschlands
oberste Cybersicherheitsbehörde, das Bundesamt für Sicherheit in
der Informationstechnik (BSI), gibt Verbraucherinnen und
Verbrauchern hier Tipps für gute Passwörter: »Sichere Passwörter
erstellen« - Wie man ein gutes Passwort findet, erklärt dieser
ZEIT-Artikel von 2020: »B1tte wäh(en Si3 e1n s/cheres P4ssw0rt« -
Vor Jahren hat der Hacker Michael Steigerwald in einem CCC-Vortrag
erklärt, wie man sich von einer Glühbirne ins Heimnetzwerk hackt,
wie das Fachmagazin heise damals berichtete: »35C3: Über die
›smarte‹ Glühbirne das Heimnetzwerk hacken« - Die Idee für diese
Folge ist aus einer anderen Folge von »Geht da noch was?«
entstanden, nämlich dieser hier: »So räumen Sie Ihre digitalen
Fotos und Dokumente auf« [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr
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