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Denise Tonella: «Museen sollen den kritischen Geist fördern»

Denise Tonella: «Museen sollen den kritischen Geist fördern»

Musik für einen Gast vor 1 Tag
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Als Tochter einer Tessiner Bergbauernfamilie half Denise Tonella
oft auf dem Hof mit. Museen entdeckte sie erst als Studentin in
Basel. Heute ist sie Direktorin des Schweizerischen
Nationalmuseums. Sie ist überzeugt: Wer sich mit Geschichte
auseinandersetzt, versteht auch die Gegenwart besser. Wenn andere
Schulkinder nach den Sommerferien vom Meer schwärmten, konnte
Denise Tonella nur vom Heuen erzählen: «Damals hat mich das
frustriert. Später wurde mir klar, wie viel Kraft und Ausdauer mir
die landwirtschaftliche Arbeit für viele Dinge im Leben gegeben
hat.» Ihre Lehrer setzten sich bei der Familie dafür ein, dass
Denise Tonella das Gymnasium besuchen konnte. Nach ihrem
Geschichtsstudium arbeitete sie zunächst in der Filmbranche, später
wurde sie Kuratorin am Zürcher Landesmuseum. Seit 2021 ist sie
Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums. Mit aktuellen
Ausstellungen wie «Sexarbeit» oder «Bankenland Schweiz» will
Tonella das Museum zum Ort für gesellschaftliche Debatten machen.
Wichtig ist ihr besonders die Vielstimmigkeit, wie sie im Gespräch
mit Irene Grüter erzählt: «Gerade in Zeiten der Bedrohung der
Demokratie müssen Museen die Fähigkeit zum kritischen Hinterfragen
fördern.» Die Musiktitel: - Astor Piazzolla: Oblivión - Ennio
Morricone: Per qualche dollaro in più - Tracy Chapman: Talkin'
About a Revolution - Konstantinos Argiros: Sinefasmeni Kiriaki -
Lou Kaena: Bye Bye
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„Denise Tonella: «Museen sollen den kritischen Geist fördern»“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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