Urlaub soll Nähe, Freude und Leichtigkeit bringen – doch soziale
Angst und Eifersucht können schöne Momente belasten. Diese Folge
zeigt, wie du innere Sicherheit entwickelst, Gedanken überprüfst
und wieder mehr Vertrauen in dich und deine Beziehung
findest.
Selbsttest
„Genießt du deinen Urlaub – oder kontrolliert deine
Angst?“
Beantworte jede Frage mit:
0 = Nie
1 = Selten
2 = Manchmal
3 = Häufig
4 = Sehr häufig
1. Ich vergleiche mich im Urlaub mit anderen Menschen und
fühle mich schnell minderwertig.
0 1 2 3 4
2. Ich beobachte genau, wie mein Partner/meine Partnerin
auf andere Menschen reagiert.
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3. Kleine Situationen (z. B. ein Blick oder ein Gespräch)
lösen bei mir starke Unsicherheit aus.
0 1 2 3 4
4. Ich habe Angst, nicht attraktiv, interessant oder gut
genug zu sein.
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5. Ich kann im Urlaub schwer abschalten, weil mein Kopf
ständig analysiert.
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6. Ich suche häufig nach Bestätigung, dass meine
Beziehung sicher ist.
0 1 2 3 4
Auswertung
0–6 Punkte:
Du kannst vermutlich gut zwischen Gedanken und Realität
unterscheiden und Urlaubsmomente genießen.
7–14 Punkte:
Gelegentliche Unsicherheiten begleiten dich. Achtsamkeit und
Selbstmitgefühl können helfen.
15–24 Punkte:
Ängste und Kontrollgedanken beeinflussen möglicherweise deine
Beziehung oder deine Lebensfreude. Eine bewusste
Auseinandersetzung mit den eigenen Gedankenmustern kann hilfreich
sein.
Hinweis: Dieser Selbsttest ersetzt keine
psychologische Diagnostik.
Psychologischer Hinweis
Eifersucht entsteht häufig nicht durch die tatsächliche Gefahr
eines Verlustes, sondern durch innere Unsicherheit, frühere
Erfahrungen oder die Angst, nicht ausreichend wertvoll zu sein.
Hilfreich ist die Frage:
„Reagiere ich gerade auf die Realität – oder auf meine
Angst vor der Realität?“
Wenn Eifersucht, Kontrollverhalten oder soziale Angst dauerhaft
Beziehungen belasten, kann professionelle psychologische
Unterstützung helfen, neue Strategien für Vertrauen und
Selbstsicherheit zu entwickeln.
Literatur
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New York: International Universities Press.
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(S. 25–55: Selbstmitgefühl, Selbstwert und emotionale Stabilität)
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New York: Guilford Press.
(S. 175–220: Bindungsangst, Eifersucht und
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Wells, A. (1997).
Cognitive Therapy of Anxiety Disorders: A Practice Manual and
Conceptual Guide.
Chichester: Wiley.
(S. 95–125: Grübeln, Sorgen und metakognitive Therapieansätze)
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