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Podcastübung: „Der innere Weitwinkel“

Podcastübung: „Der innere Weitwinkel“

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2:46
In dieser Folge sprechen wir über den Umgang mit Angst in engen
Räumen, besonders in einem Fahrstuhl unter soszialer Angst. Wir
beschreiben die typischen körperlichen Reaktionen wie
Herzklopfen, Anspannung und den Impuls, den Raum schnell wieder
zu verlassen.

Wir zeigen dann eine einfache Übung zur Selbstberuhigung:
innehalten, die Angst benennen und den Blick bewusst auf den
eigenen Körper richten. Dabei geht es darum, die Füße fest auf
den Boden zu spüren und sich innerlich zu sagen, dass Angst ein
Zustand ist und keine Vorhersage.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Orientierung im Raum. Wir
richten die Aufmerksamkeit langsam nach außen, nehmen den
gesamten Raum wahr und beobachten konkrete Details wie Geräusche,
Farben und andere Menschen. So soll das Gehirn die Information
bekommen, dass wir orientiert sind und wahrnehmen können.

Abschließend betonen wir, dass wir Angst haben dürfen, ohne gegen
sie kämpfen zu müssen. Wir beschreiben das Verlassen des
Fahrstuhls als Moment, in dem die Angst noch da sein kann, wir
aber dem Fluchtimpuls nicht folgen. Resilienz wird dabei als die
Fähigkeit beschrieben, auch in schwierigen Momenten inneren Raum
zu schaffen.

Hinweis

Bei Klaustrophobie und sozialer Angst kann Vermeidung die Angst
langfristig aufrechterhalten. Konfrontation sollte jedoch
schrittweise, individuell angepasst und möglichst mit
professioneller Begleitung erfolgen, besonders wenn
starke Panikreaktionen auftreten.

Die Übung dient nicht dazu, Angst mit Gewalt auszuhalten oder
Panik zu unterdrücken. Ziel ist vielmehr,
Körperempfindungen wahrzunehmen, die Aufmerksamkeit nach
außen zu lenken und die Erfahrung zu machen: „Ich kann mit meiner
Angst umgehen.“

Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Angst und
tatsächlicher Gefahr. Bei realen medizinischen
Beschwerden oder einer tatsächlichen Notfallsituation sollte
selbstverständlich entsprechend gehandelt werden.

Merksatz für den Podcast:

„Ich muss nicht warten, bis die Angst verschwunden ist. Ich
kann lernen, mit ihr sicher umzugehen.“
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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