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"Ceterum censeo catharginem esse delendam!" Marcus Portius Cato
(ein altrömischer Senator) beendete alle seine Reden mit diesem
bösartigen Satz. Übersetzt: "Übrigens fordere ich, dass Kathargo
zerstört werden soll!" Wieder und wieder und wieder sagte er
diesen Satz - und Kathargo wurde dann kurz darauf wirklich
zerstört. Das war im Jahr 150 vor der Zeitenwende. Obwohl man
sich streiten kann, ob die endlos wiederholte Parole Catos die
Ursache für den finalen Krieg und die Zerstörung Kathargos war,
ist eines sicher:

Wiederholung ist eine Waffe!

Und es kann kein Zweifel bestehen, dass dies heute mehr als je
gilt. Alleine durch das endlose Wiederholen der Aussage, eine
Wahl sei gefälscht, mehr noch: gestohlen worden, kann man ein
Drittel der zeitgenössischen US-Bürger/innen dazu bringen, daran
zu glauben. Steter Tropfen höhlt also den Stein und in dieser
Folge beschäftigen wir uns im Wesentlichen eben mit diesem einen
Faktor, also der Wiederholung und ihrem Einfluss auf das
menschliche Denken und Urteilen.

Ein überaus passendes Thema für die zweite Folge unseres
achwas.fm-Vierteilers über Populismus! Und wir verkneifen uns
jetzt, umständlich zu erklären, dass soziale Medien die
mächtigste Wiederholungsmaschine aller Zeiten und v.a.
populistische Akteure in ihrem Gebrauch bestens geübt sind...

hier geht's zum Blogbeitrag auf achwas.fm

Das Episodenbild:

Das Episodenbild zeigt eine der berühmtesten Invasionen der
Geschichte: Der mehrere Meter lange Teppich von Bayeux erzählt in
gestickten Bildern die Geschichte der normannischen Eroberung
Englands im Jahr 1066. Im Mittelpunkt standen Wilhelm der
Eroberer, die Überfahrt der Normannen nach England und
schließlich die Schlacht von Hastings, in der der englische König
Harold II. besiegt wurde.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bayeux_Tapestry_Scene_39.png
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„Populismus II: Die Invasion“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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