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Das Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt und die Viktoria-Kaserne in Altona – Eine vergleichende Nutzungsgeschichte

Das Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt und die Viktoria-Kaserne in Altona – Eine vergleichende Nutzungsgeschichte

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Das Hüttengefängnis wurde 1858 als Polizeiwache mit angeschlossenen
Haftzellen in der Neustadt in der Nähe der Wallanlagen errichtet.
Ab 1933 fungierte es als Ort der nationalsozialistischen
Verfolgung. Es diente als Haftstätte für als „Asoziale“,
„Politische“ oder aus weiteren Gründen verfolgte Männer und Frauen,
als Sammelpunkt für die Zwangsabschiebung von Jüdinnen und Juden
polnischer Staatsangehörigkeit im Oktober 1938 sowie als
Durchgangsstation in das Konzentrationslager Sachsenhausen nach dem
Novemberpogrom. Über das Hüttengefängnis kamen mehrere Tausend
Frauen und Männer in die KZ Neuengamme, Mauthausen, Buchenwald. In
der Nachkriegszeit nutzte die Stadt das ehemalige Gefängnis bis
1981 als Jugendheim, später als Unterkunft für geflüchtete Menschen
und von 1991 bis heute als Wohnheim für wohnungslose Männer. 1951
wurde das Haus nach dem von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfer
Helmuth Hübener benannt, der mit 17 Jahren vom Volksgerichtshof zum
Tode verurteilt wurde. "Der Historiker Herbert Diercks hat zur
Geschichte der Hamburger Polizei während des Nationalsozialismus
geforscht und Ende 2025 im Schaff-Verlag das Bauheft „Das
Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt“ publiziert. Wir nehmen
diese Veröffentlichung zum Anlass, die Heftvorstellung mit
Schlaglichtern auf die Nutzungsgeschichte der Viktoria-Kaserne zu
verbinden." Das Hüttengefängnis weist einige Parallelen zur
Nutzungsgeschichte der Viktoria-Kaserne auf. Beide waren Orte der
nationalsozialistischen Verfolgung, dienten als Sammelpunkte u.a.
für Deportationen in die Konzentrationslager und wurden nach dem
Zweiten Weltkrieg jahrelang als Wohnunterkunft für obdachlos
gewordene Menschen benutzt. Herbert Diercks skizziert die
Geschichte des Hüttengefängnisses und stellt sie in Bezug zum
Polizeigefängnis Altona. Die Veranstaltung soll anhand der
vergleichenden Nutzungsgeschichte zweier Einrichtungen, die über
lange Zeit der Repression dienten, einschneidende Kapitel der
Hamburger Geschichte beleuchten. Ergänzender Beitrag von Jonas
Jakubowski sowie eine Anmoderation durch Theo Bruns für die
Geschichts-AG denkXmal der fux eG und Corry Guttstadt von der IKW.
Herbert Diercks, Historiker und ehemaliger wissenschaftlicher
Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, zahlreiche
Veröffentlichungen zur Geschichte des NS in Hamburg, 1994 bis 2019
Redaktionsmitglied der „Beiträge zur Geschichte der
nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland“. Zu den
Bauheften: Neben dem Bauheft zum Hüttengefängnis ist im
Schaff-Verlag auch ein Bauheft zur ehemaligen Viktoria-Kaserne
erschienen.
https://www.schaff-verlag.de/produkt/hamburger-bauheft-50-das-huettengefaengnis-in-der-hamburger-neustadt/
https://www.schaff-verlag.de/produkt/hamburger-bauheft-21-die-ehemalige-viktoria-kaserne-1878-2017/
Vortrag von Herbert Diercks vom 14. April 2026. Veranstalterin:
Geschichts-AG denkXmal der fux eG in Kooperation mit der
interkulturellen werkstatt e.V. (ikw), gefördert von der
Landeszentrale für politische Bildung Hamburg -
https://www.fux-eg.org/veranstaltungen/2026-04/das-huettengefaengnis-in-der-hamburger-neustadt-und-die-viktoria-kaserne-in-altona
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„Das Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt und die Viktoria-Kaserne in Altona – Eine vergleichende Nutzungsgeschichte“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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