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Wo öffentliche Spitzenpositionen besetzt werden, ist der Vorwurf
des Postenschachers oft nicht weit. Dabei sollen das
Stellenbesetzungsgesetz und die
Bundesvertragsschablonenverordnung gerade für Transparenz und
nachvollziehbare Auswahlverfahren in staatsnahen Unternehmen
sorgen. Doch wie wirksam sind diese Regelungen tatsächlich?

In Folge #13 von Wo Recht lebt
spricht Roman Tronner mit Andreas Thomasser und
Peter Reininghaus, den Autoren des Kommentars
zum Stellenbesetzungsgesetz und zur
Bundesvertragsschablonenverordnung. Im Mittelpunkt stehen die
Schwachstellen von Bestellungsverfahren: maßgeschneiderte
Ausschreibungen, fehlende Sanktionen, uneinheitliche
Bewertungsverfahren und begrenzte Rechtsschutzmöglichkeiten für
übergangene Bewerber*innen. Die beiden diskutieren, welche Rolle
Aufsichtsräte, Politik und Rechnungshof spielen, warum formale
Transparenz noch keine Bestenauslese garantiert und welche
Reformen zu objektiveren und nachvollziehbareren
Stellenbesetzungen beitragen könnten.

Ein Gespräch über politische Einflussnahme, Transparenz und die
Frage, wie öffentliche Unternehmen tatsächlich zu den
bestgeeigneten Führungskräften kommen.

Über die Experten:

Dr. Andreas Thomasser ist Jurist und
Dienstnehmer an der Fachhochschule FH Joanneum in Graz. In seinen
Publikationen befasst er sich insbesondere mit dem
Ineinanderwirken von Staat und Wirtschaft, der staatsnahen
Wirtschaft und dem Verhältnis von Individuum und Kollektiv.

FH-Prof. Mag. Dr. Peter Reininghaus verfügt über
langjährige Managementerfahrung. Er ist Gesellschafter in einem
Unternehmen und zuständig für Finanzen und Organisation bei einem
Notfall-Benachrichtigungsdienstleister. Er hatte eine Professur
an der FH Joanneum und war Mitglied in zahlreichen
Hearing-Kommissionen.

Der Kommentar StellBG und B-VV – Stellenbesetzungsgesetz und
Bundes-Vertragsschablonenverordnung. In Verbindung mit
Stellenbesetzungsnormen Bund und Länder ist 2026 im Verlag
Österreich erschienen.

Podcastgestaltung und Moderation: Dr. Roman Tronner,
tronncom.at

Aufnahme und Schnitt: Markus Koss, tonstudio tonetown

Sprecherin Infofeatures: Jacqueline Sattler, MA
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„#13 Postenschacher“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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