Knarzend öffnet sich das Friedhofstor. Nebelschwaden umsäumen
welkende Grabesblumen und Gestein, älter gar als das Gebein
darunter. Schatten tanzen im Mondeslicht, derschrille Schrei
einer nachtschwarzen Krähe weist den Weg zu einem Gebilde aus
brüchigem Marmor – ein Mausoleum. Die Pforte zur verwunschenen
Krypta, sie steht offen. Zwei Gestalten, in Kutten gehüllt,
finstere Leere dort, wo man Gesichter wähnen wollte – sie treten
hervor und laden ein, den Weg ins Innere zu beschreiten. Die
Stufen, tief hinab, nebst Würmern, Maden und Getier, immer
tiefer, dorthin, wo aus düsteren Kammern altvergessene
Schmerzensschreie locken … EARBVDS … FROM THE
CRYPT!
In diesem brandneuen Format der Earbvds laden Tobi und Aaron
(@Phosphorus) ein, gemeinsam durch die Grimoires des metallischen
Obskuritätenkabinett zu stöbern, und so manch unheilige
Entdeckung zu feiern. In dieser ersten Folge beginnen wir unsere
unheilige Messe mit einer Auswahl der abgründigsten Highlights
des Jahres 2026: Gorrch –Stillamentum (00:05:36), Crouch –
Breaking the Catatonic State (00:19:04), Diva Karr – Call Me
Nothing (00:35:00), the Absence, sowie Portrayal of Guilt - …
Beginning of the End (00:45:54).
Außerdem widmen wir uns in dieser wie in jeder kommenden FROM THE
CRYPT-Folge einem aktuell relevanten Thema; heute: Kein Fußbreit
dem KI-smus (01:01:20). Dazu besprechen wir in einem Interview
mit unserem Experten Gast Sandro (@ryu.dysmorphia) unsere Sorgen
sowie die akuten Herausforderungen in unserer Szenearbeit
hinsichtlich der wachsenden Präsenz von KI-generierten Inhalten.
Zuletzt drehen Aaron und ich am Rad und spinnen den eigens
entworfenen Random-Subgenre-Generator (RSG), um in den Tiefen des
weltweiten Untergrundes nach wahnwitzigen Klängen zu suchen, die
unsere Nerdherzen höherschlagen lassen. Dieses Mal exhumieren und
vergenusswurzeln wir die vergrabenen Köstlichkeiten des
japanischen Avantgarde Metalcores, Dimlim – Chedoara (01:41:06),
wie auch des schweizerischen Oldschool-Hardcores, Lifecrusher –
In Death, We All Rot the Same (01:51:00).
Folgt uns in die Abgründe der geschwärzten Klänge. Folgt uns in
die Crypt.
In Dankbarkeit und Ehrerbietung huldigen wir den folgenden
Personen:
Phosphorus – Titelsong
Sandro (@Ryu.Dysmorphia) – Artwork & Guest
Phil (@feedthebeast_fanzine) – Logo Design
Dock11 – Studio / Support
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.