KI schreibt, bewertet und unterstützt uns längst in vielen
Bereichen. Doch wie verändert sich unser Vertrauen, wenn wir
wissen, dass KI beteiligt war? Vivien und Thomas sprechen über
aktuelle Studien, neue Transparenzregeln und die Frage, wann
Skepsis angebracht ist – und wann ein kritischer, kompetenter
Umgang mit KI weiterhilft.
Studien aus der Episode:
EY (2026): „AI Sentiment Index 2026 — KI in Deutschland: Nutzung
hoch, Vertrauen gering.“ Ernst & Young, veröffentlicht
22.04.2026. Quelle für den Gesundheits- und den Finanzbefund.
Zur Quelle
EY (2025): „AI Sentiment Index 2025.“ Ernst & Young. Erhebung
Dezember 2024 bis Februar 2025, über 15.000 Befragte in 15
Ländern, davon mehr als 1.000 in Deutschland. Quelle für die
Prüfquote — 27 Prozent prüfen KI-Ergebnisse, 15 Prozent
überarbeiten sie.
Bitkom (2026): „Künstliche Intelligenz — Wie die Bevölkerung auf
die neue Technologie blickt.“ Bitkom e.V. / Bitkom Research.
Repräsentative Telefonbefragung, 1.003 Personen ab 16 Jahren.
Quelle für die Nutzungszahlen in Deutschland. Zur Quelle
Schilke, Reimann (2025): „The transparency dilemma: How AI
disclosure erodes trust.“ Organizational Behavior and Human
Decision Processes, Band 188, Artikel 104405. 13 präregistrierte
Experimente mit über 3.000 Teilnehmenden. Frei zugänglich. Zur
Quelle
Reis, Reis, Kunde (2025): „Public Perception of Physicians Who
Use Artificial Intelligence.“ JAMA Network Open 8(7):e2521643.
Universität Würzburg, Charité Berlin und University of Cambridge.
1.276 Teilnehmende, präregistriert. Frei zugänglich. Zur Quelle
Europäisches Parlament und Rat (2024): „Verordnung (EU) 2024/1689
über künstliche Intelligenz — insbesondere Artikel 50.“ Amtsblatt
der Europäischen Union. Die Transparenzpflichten stehen in
Artikel 50, die Geltungstermine in Artikel 113. Zur Quelle
Bundesnetzagentur (o.J.): „Transparenzpflichten nach Artikel 50
der KI-Verordnung.“ Bundesnetzagentur. Verständliche Übersicht
der vier Pflichtenkreise für Anbieter und Betreiber — der beste
Einstieg für alle, die es praktisch brauchen. Zur Quelle
Europäisches Parlament und Rat (2026): „Verordnung (EU) 2026/1744
— Digital-Omnibus-Verordnung zur KI.“ Amtsblatt der Europäischen
Union, 24. Juli 2026, in Kraft seit 27. Juli 2026. Verschiebt die
Hochrisiko-Pflichten, nicht die Transparenzpflichten aus Artikel
50.
Lin, Zhang (2026): „Visible sources and invisible risks:
exploring the impact of AI disclosure on perceived credibility of
AI-generated content.“ Journal of Science Communication 25(1).
Experiment mit 433 Teilnehmenden zum Überkreuz-Effekt: Das
Etikett senkt die Glaubwürdigkeit richtiger Information und
erhöht die falscher. Frei zugänglich. Zur Quelle
Zum Weiterhören — die Folgen, auf die wir uns
beziehen
PROMPTgenau (Episode 12): „KI-Studien (05): Woher KI ihr Wissen
hat“
PROMPTgenau (Episode 14): „KI-Studien (06): Lernen mit KI:
Abkürzung oder Umweg?“
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