JP PERFORMANCE im freien Fall: Verzeihen seine Fans ihm die Gewalt
– aber nicht die Lügen? Philipp Jessen analysiert den Absturz von
Jean Pierre Kraemer und die Reaktion seiner Community. Für uns bei
TOMorrow ist klar: Gewalt gegen Frauen ist niemals akzeptabel und
durch nichts zu relativieren oder zu entschuldigen. Die Frage
dieser Folge ist deshalb ausdrücklich nicht, wie schwerwiegend
Gewalt ist. Sondern warum für Teile einer Community der
Vertrauensbruch durch Lügen offenbar zum entscheidenden Bruch mit
ihrem Idol werden kann. Und dieser Absturz hat längst massive
wirtschaftliche Konsequenzen: 18 Unternehmen. Rund 100 Millionen
Euro Umsatz. 80 Mitarbeiter. Ein Imperium rund um Autos, Tuning,
Fashion, Gastronomie und Entertainment. JP hat in einem Video
angekündigt, seine Firmen zu schließen. Borussia Dortmund hat die
Zusammenarbeit mit ihm beendet. Auch bei MontanaBlacks
Getränkemarke GÖNRGY ist JP nach Angaben von MontanaBlack ab sofort
raus. Vom gefeierten YouTube-Superstar zum Totalschaden der eigenen
Marke. Jean Pierre Kraemer alias JP Performance hat sich über Jahre
eines der beeindruckendsten Influencer-Imperien Deutschlands
aufgebaut. Millionen Follower, Unternehmen, Autos, Tuning, Fashion,
Gastronomie, Museum und große Marken-Kooperationen. Jetzt zerbricht
dieses Imperium. Doch was ist hier eigentlich passiert? Nach den
öffentlich gewordenen Vorwürfen und seinen eigenen Aussagen zu
Gewalt gegen seine Ehefrau geht es nicht nur um die
wirtschaftlichen Konsequenzen. Es geht um etwas, das für einen
Influencer existenziell ist: die Glaubwürdigkeit gegenüber der
eigenen Community. Und genau hier beginnt für Philipp Jessen der
kommunikative Absturz. Der Founder der Kommunikationsagentur
Storymachine und Autor des neuen Buches „Shitfluencer“ analysiert
bei TOMorrow, warum JP aus seiner Sicht die Kontrolle über sein
eigenes Narrativ verloren hat – und warum seine öffentlichen Videos
die Krise noch weiter verschärft haben. „Der Umgang mit der Krise
ist meist das größere Problem als die Krise selbst.“ Philipp
spricht über Verantwortung, Manipulationsmechanismen und die
gefährliche Nähe zwischen Person und Personal Brand. Und er stellt
eine provokante und zugleich verstörende Frage: Verzeihen JP seine
Fans die Gewalt – aber nicht die Lügen? Dabei geht es ausdrücklich
nicht darum, Gewalt und Lügen moralisch gegeneinander aufzurechnen.
Es geht um die Psychologie einer Community: Was passiert, wenn
Menschen ihrem Idol jahrelang vertrauen und plötzlich das Gefühl
bekommen, dass die Geschichte, an die sie geglaubt haben, nicht
stimmt? Wie konnte einer der erfolgreichsten deutschen YouTuber die
Kontrolle über sein eigenes Narrativ verlieren? Warum können
Entschuldigungs- und Erklärungsvideos eine Krise noch größer
machen? Und vor allem: *Was bleibt von der Marke JP Performance,
wenn Unternehmen schließen, Partner abspringen und das Vertrauen
der Community zerbricht? Philipp Jessen erklärt außerdem, warum
Prominenz und Millionen Follower zur Gefahr werden können, wenn die
Grenze zwischen öffentlicher Inszenierung und eigener Realität
verschwimmt. Eine Folge über JP Performance, Jean Pierre Kraemer
und den Absturz einer der größten deutschen Personal Brands, aber
auch über eine viel größere Frage: Wann wird aus einem Influencer
ein Shitfluencer? Und was können Unternehmer, CEOs, Creator und
Personal Brands aus diesem Fall über Krisenkommunikation,
Reputation, Verantwortung und die Macht ihrer Community lernen?
GEWINNSPIEL: Wir verlosen 10 Exemplare von Philipp Jessens neuem
Buch „Shitfluencer“. Schreibt mir in die Kommentare. Wqs denkst du:
Kann JP Performance das Vertrauen seiner Community jemals
zurückgewinnen – oder ist die Marke dauerhaft beschädigt? Und
abonniert TOMorrow, damit ihr keine neue Folge verpasst. Jetzt
TOMorrow mit Philipp Jessen hören und als Videopodcast bei YouTube
sehen.
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