Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Let's talk SCIENCE! Podcast
  4. #52 Ulrich Hoffmann: Wer muss Wissenschaft eigentlich kommunizieren?
Wie wird aus komplexer Forschung eine Geschichte, die auch
außerhalb des eigenen Fachgebiets verstanden wird? Und wer ist
eigentlich dafür verantwortlich, diese Brücke zwischen Wissenschaft
und Gesellschaft zu bauen? In der zweiten Folge mit Ulrich Hoffmann
geht es um Wissenschaftskommunikation – und um zwei Perspektiven,
die bei ihm auf besondere Weise zusammenkommen. Seit vielen Jahren
arbeitet Ulrich als Journalist und Autor. Heute promoviert er
außerdem in Philosophie und hat am Graduiertenzentrum der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel das Zertifikatsprogramm
Wissenschaftskommunikation absolviert. Vieles von dem, was dort
vermittelt wird, kannte er bereits aus seiner journalistischen
Praxis. Gleichzeitig, erzählt er, habe ihm das Programm erstmals
einen theoretischen Rahmen für Arbeitsweisen gegeben, die er zuvor
vor allem intuitiv angewandt hatte.  Gemeinsam sprechen wir
darüber, was Wissenschaftskommunikation eigentlich ausmacht und wo
sie beginnt. Muss jede*r Wissenschaftler*in die eigene Forschung
selbst für eine breite Öffentlichkeit aufbereiten können? Oder
braucht es gerade für diesen Transfer Menschen, deren Expertise in
der Kommunikation liegt? Ulrich berichtet aus seiner
journalistischen Arbeit mit Forschenden und davon, warum
Verständlichkeit und wissenschaftliche Genauigkeit manchmal in
einem Spannungsverhältnis stehen. Dabei geht es auch um die Frage,
was gute Wissenschaftskommunikation gesellschaftlich leisten kann.
Wie schaffen wir Vertrauen in Wissenschaft, ohne ihre
Unsicherheiten und offenen Fragen zu verschweigen? Welche Rolle
spielt Medienkompetenz in einer digitalen Öffentlichkeit, in der
wissenschaftlich fundierte Informationen neben Desinformation und
ungeprüften Behauptungen stehen? Für Ulrich ist gerade diese
Fähigkeit, Quellen und ihre Glaubwürdigkeit einordnen zu können,
eng mit der Frage verbunden, wie Wissenschaftskommunikation zur
Demokratieförderung beitragen kann.  Außerdem erzählt Ulrich
von seinen Erfahrungen im Zertifikatsprogramm
Wissenschaftskommunikation: von Visual Science Communication über
Slide Writing und Storytelling bis zu neuen Perspektiven auf das
eigene Schreiben. Dabei zeigt sich, dass Weiterbildung nicht immer
bedeutet, etwas vollkommen Neues zu lernen – sondern manchmal auch,
Bekanntes neu zu verstehen, zu hinterfragen und bewusster
einzusetzen.  Eine Folge über Wissenschaft und Journalismus,
verständliche Sprache, die Verantwortung guter Kommunikation – und
darüber, warum Wissenschaftskommunikation vielleicht gerade dann
besonders gut funktioniert, wenn Forschung und Kommunikation ihre
jeweiligen Stärken zusammenbringen.
Episode melden

„#52 Ulrich Hoffmann: Wer muss Wissenschaft eigentlich kommunizieren?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz