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Diese Folge ist Teil 3 von 3 im Themenzyklus „Schlagfertigkeit im
Job“. Im Transfer verdichte ich die wichtigsten Gedanken aus meinem
Gespräch mit Kommunikationsprofi Daniela Zeller und übersetze sie
in konkrete Karrierepraxis: Wie bleibst du handlungsfähig, wenn
dich ein Kommentar überrascht, jemand deine Kompetenz infrage
stellt oder eine Grenze überschreitet? Schlagfertigkeit beginnt
nicht beim perfekten Satz. Entscheidend ist der Dreiklang aus
Körper, Raum und Sprache. Zuerst regulierst du deinen körperlichen
Zustand. Dann erlaubst du dir, in der Situation Raum einzunehmen
und zu reagieren. Erst danach geht es darum, was du tatsächlich
sagst. Wir schauen uns zwei besonders hilfreiche sprachliche
Werkzeuge an. Das erste ist Basic Talk: kurze, klare Statements,
die dich aus der Rechtfertigungsfalle holen. Das zweite sind
konkretisierende Fragen. Statt dich sofort zu verteidigen, kannst
du nachfragen: „Was genau meinst du?“ oder „Woran machst du das
fest?“ Damit verschiebt sich die Kommunikationsarchitektur – die
andere Person muss präzisieren, während du deinen eigenen
Sprachraum behältst. Es geht dabei nicht darum, jeden Angriff zu
parieren oder einen verbalen Zweikampf zu gewinnen.
Schlagfertigkeit bedeutet, die eigene Handlungsfähigkeit zu
sichern, Grenzen zu setzen und auch unter Druck auf Augenhöhe zu
bleiben. Für deine Führung und Positionierung heißt das: Du
brauchst kein Repertoire genialer Konter. Du brauchst einen
regulierten Zustand, die innere Erlaubnis, Raum einzunehmen, und
einige wenige sprachliche Werkzeuge, auf die du im richtigen Moment
zugreifen kannst. Folgen im Themenzyklus: Schlagfertig im Job 1/3
Impuls | Unter Druck schlagfertig reagieren 2/3 Gespräch |
Schlagfertigkeit ist trainierbar – mit Kommunikationsprofi Daniela
Zeller 3/3 Transfer | Raus aus der Rechtfertigungsfalle Dieser
Podcast entsteht in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin
sheconomy.
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„Transfer | Raus aus der Rechtfertigungsfalle“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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