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  4. Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen
Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts
unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und
dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert
sind. Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große
Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen
haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge
von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche
Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel
Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch
ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden
stattfindet. Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder
wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf
ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus
dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im
Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar
kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte
an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter
Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und
mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten. -
Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion - NZZ-Redaktor: Sven
Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort In
dieser Folge ausserdem mit dabei: - Simon Löw, emeritierter
Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich - Martin Rub,
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„Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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