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Nah dran an Moskau

Nah dran an Moskau

Der Ostcast vor 1 Tag
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Wenn die Menschen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neue
Landtage wählen, dann steht auch die Russlandpolitik der
Bundesregierung mit zur Abstimmung. Denn gerade in Ostdeutschland
scheinen Parteien wie die AfD und das BSW mit einer
russlandfreundlichen Politik auf Stimmenfang zu gehen. Und trotz
des Anschlagsversuchs auf dem Leipziger Flughafen, den die
Bundesregierung dem russischen Regime zuschreibt, scheint das
Kalkül zumindest bei einem Teil der Bevölkerung aufzugehen. Die
Bedrohung wird abgetan und der Bundesregierung vorgeworfen,
Russland ohne Beweise zu beschuldigen. Zumindest ein Teil der
Wählerinnen und Wähler scheint sich davon überzeugen zu lassen.
Denn noch immer ist im Osten Deutschlands eine große Nähe zu
Russland ausgeprägt. Oft kann man in Gesprächen hören, man dürfe
das große Land ja nicht reizen, und die Menschen in Ostdeutschland
hätten Russland schon immer besser verstanden als jene im Westen.
In dieser »Ostcast«-Folge beleuchten Alice Bota und Michael
Thumann, was es mit der vermeintlichen Nähe zu Russland im Osten
auf sich hat. Warum nutzen Parteien das Thema für Wahlen aus? Wie
hat sich das Verhältnis zu Moskau in der Sowjetzeit entwickelt, wie
ist daraus bei manchen nach dem Mauerfall Verklärung geworden und
was geschah nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022? Ist
das Verständnis für Putin ein ostdeutsches Phänomen oder sind die
ostdeutschen Bundesländer nicht eher ein Frühwarnsystem für etwas,
das sich in der gesamten Gesellschaft verschiebt? Alle drei Wochen
sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der
osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen
und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen
Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern.  
Shownotes: Opitz, Friedrich W.: DGAP-Bericht: Seismograph Sachsen.
Die (Anti-)Zeitenwende in Transformationsregionen, Berlin, August
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