Es geht nicht ums Geld. Und die wirklich verrückte Erfahrung ist:
Wenn du Geld hast, merkst du erst, wie wenig es ums Geld geht.
Diese Folge ist wieder um fünf Uhr morgens entstanden. Das ist
offenbar meine neue Podcastzeit — ich wache inspiriert auf, und
dann sitze ich hier. Nicht weil ich muss, sondern weil ich es
möchte. Und genau um diesen Unterschied geht es heute. Ich komme
aus einem Berliner Hinterhof. Meine Eltern hatten immer Geldsorgen,
das Thema zieht sich durch die ganze Herkunftsfamilie, und ich habe
als junger Kerl gedacht: Wenn ich mal 5.000 im Monat verdiene, dann
habe ich viel weniger Probleme. Ich habe das dann auch ziemlich
schnell verdient. Und durfte merken, dass die Rechnung so nicht
funktioniert — der Lebensstil wächst mit, die Ziele wachsen mit,
und die Probleme ziehen einfach um. Dann kam die Gesundheit
dazwischen. Kliniken, zehn Jahre Panikattacken — wer den Podcast
kennt, kennt die Geschichte. Und da lernst du etwas, das dir kein
Kontostand beibringt: Wenn du nicht genießen kannst, was du hast,
ist es nichts wert. Geld ist gut. Gesundheit ist mehr. Die nächste
Ehrlichkeit hat länger gedauert: Ich war viele Jahre richtig
gierig. Und ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass
diese Gier ein Sicherheitsbedürfnis war. Es war mir nie sicher
genug. Unser Nervensystem will Sicherheit — und solange die fehlt,
ist keine Summe genug. Also erzähle ich dir in dieser Folge, was
Geld für mich heute wirklich ist: Möglichkeiten. Die Möglichkeit,
auszuwandern, als Deutschland sich für mich nicht mehr richtig
angefühlt hat. Die Möglichkeit, an der Börse zu lernen — nirgendwo
lernst du dich selbst so gut kennen, das war teilweise fast
Therapie. Die Möglichkeit, in Menschen und in die eigene
Entwicklung zu investieren, in Mentoren, Seminare, Wegbegleiter.
Und dann kam mein Sohn. Und mit ihm die wichtigste Möglichkeit von
allen, über die kaum jemand spricht: da sein zu können. Wir sind in
der Schwangerschaft gereist bis zum letzten möglichen Monat. Ich
habe im Wochenbett gekocht und mich gekümmert, weil ich es konnte —
ich musste ja morgens nirgendwo hin. Und wenn ich heute meinen Sohn
im Arm habe und weiß, ich muss jetzt nicht gehen, ich kann bleiben:
Das ist eine Lebensqualität, die ist durch nichts zu toppen. Durch
nichts. Der Kern der Folge in zwei Sätzen: Der erste Schritt ist,
dir etwas aufzubauen, damit du über dein Geld bestimmen kannst —
über deine Möglichkeiten. Der zweite Schritt ist, über deine Zeit
bestimmen zu können. Börsenverluste kannst du in ein, zwei Jahren
zurückholen. Lebenszeit kommt nie wieder. Nie. Am Ende bekommst du
von mir keinen Verkaufslink, sondern eine Aufgabe: Meld dich bei
dir selber. Klopf bei dir an und frag dich, ob das nicht eigentlich
auch dein Lebenstraum ist — und such dir dann einen Ort und einen
Menschen, dem du vertraust, um es zu bauen. Wenn dich diese Folge
anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn
es möglich ist, und schick sie an Menschen, die gerade weder über
ihr Geld noch über ihre Zeit bestimmen können. Das dürften mehr
sein, als du denkst. Der Song am Ende dieser Folge: „Champagner,
Première Classe" aus meinem Album „Hände im Sturm" Ich bin
Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner
Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit
meiner Familie in Panama. Schreib mir direkt auf Instagram — ich
antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken
Kostenlose Masterclass „Der Ausweg":
https://christianrieken.com/masterclass.html Meine Alben
„Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt
https://christianrieken.com Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu
stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich
erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.
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