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Samstagsrundschau: Alpiq-Chefin Antje Kanngiesser zur Wasserkraft

Samstagsrundschau: Alpiq-Chefin Antje Kanngiesser zur Wasserkraft

Tagesgespräch vor 1 Tag
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29:08
Wegen der Trockenheit haben auch die Wasserkraftwerke von Alpiq
weniger Strom produziert. Wie weiter mit dem Ausbau der
Wasserkraft? Warum investiert Alpiq – wenn es um Alternativen geht
– nach wie vor allem im Ausland, und wie hat sie’s mit der
Kernkraft? Fragen an Alpiq-Chefin, Antje Kanngiesser. Alpiq steht
für Wasserkraft. Der Konzern betreibt vor allem im Wallis grosse
Kraftwerke wie Grande Dixence und Nant de Drance. Doch die
Trockenheit schmälert die Produktion und das Schmelzwasser der
Gletscher fliesst oft ungenutzt ab. Ist das ein Grund, um die
Umweltbestimmungen zu lockern? Und, was heisst das für die 16
Ausbau-Projekte, auf die sich Umweltverbände, Betreiber und
Behörden vor fünf Jahren geeinigt haben, die aber nicht wie
gewünscht voranzukommen scheinen? Wenn’s um Alternativen geht, wie
Sonne und Wind, dann scheint Alpiq nach wie vor vor allem im
Ausland zu investieren. Ist dem Schweizer Konzern die kurzfristige
Rendite wichtiger als die Versorgungssicherheit im eigenen Land?
Auch neue Kernkraftwerke als Alternative werden in der Schweiz
wieder intensiv diskutiert. Alpiq hat sich – anders als der grosse
Mitbewerber Axpo – bisher kaum in die Debatte eingeschaltet. Warum?
Und, wie lange lassen sich die jetzigen Kernkraftwerke, von denen
Alpiq zwei betreibt, noch weiterbetreiben? Antje Kanngiesser, die
Chefin von Alpiq stellt sich den Fragen von Klaus Ammann. Ergänzend
zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die
aktuelle Samstagsrundschau.

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