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In der neuen Folge spricht Agnes mit Deborah Hacke (sie/ihr),
Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin. Sie arbeitet in
Berlin beim Hydra e.V. in der Beratungsstelle und im Café für
Sexarbeiter:innen, wo sie schwerpunktmäßig zu Sicherheit und
Gesundheit in der Sexarbeit berät. Sie gibt Einblicke in
ihre Arbeit und die Angebote beim Hydra e.V. und spricht über die
aktuelle Gesetzeslage für Sexarbeit in Deutschland. Dabei zeigt
sie auf, wie die Gesetzeslage die Arbeit von Sexarbeiter:innen
beeinflusst und betont, dass die stattfindende Kriminalisierung
durch Verbote nicht zielführend für die unumstrittenen
existierenden Probleme ist. Ihr Wunsch ist, dass Hörer:innen
dieser Folge ein Verständnis dafür entwickeln, dass Sexarbeit
eine „sehr komplexe Lebens-und Arbeitsrealität sein kann und dass
es nicht die eine Person so abziehfolienmäßig gibt“. Deshalb
wünscht sie sich, dass Sexarbeit aus einer intersektionalen
Perspektive betrachtet wird, um den diversen Lebensrealitäten von
Sexarbeiter:innen gerecht zu werden. 

Anbei weist sie noch auf die neu veröffentlichten
Qualitätsstandards und Empfehlungen für Fachberatungsstellen für
Menschen in der Sexarbeit / Prostitution
hin: https://www.bufas.net/cms/wp-content/uploads/2026-05-19_Qualit%C3%A4tsstandards-f%C3%BCr-FBS-f%C3%BCr-Menschen-in-der-Sexarbeit-Prostitution.pdf

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