Bewegung als Therapie & Prävention – warum wir
Gesundheit trainieren müssen
Bewegung gilt als eine der wichtigsten Säulen für langfristige
Gesundheit. Trotzdem wird sie in unserem Gesundheitssystem häufig
erst dann eingesetzt, wenn bereits eine Erkrankung oder
Verletzung entstanden ist.
In dieser Folge spreche ich mit Lukas Leibfried,
Sport- und Gesundheitswissenschaftler und Doktorand, über die
Frage, wie wir Bewegung stärker als Therapie und
Präventionsmassnahme verstehen und in unseren Alltag und
unser Gesundheitssystem integrieren können.
Lukas forscht im Bereich Training in der
Prävention und beschäftigt sich dabei insbesondere mit
der Frage, wie Menschen langfristig für Bewegung motiviert werden
können. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ingo Froböse
arbeitet er beim Verein für Gesundheitssport & Sporttherapie
Köln daran, Bewegung für Menschen jeden Alters zugänglich und
nachhaltig in den Alltag zu integrieren.
Wir sprechen darüber, warum Bewegung überhaupt so wirksam
für unsere Gesundheit ist, was den Unterschied zwischen
körperlicher Aktivität, Sport und strukturiertem Training
ausmacht und welche Trainingsprinzipien auch in der Therapie eine
zentrale Rolle spielen.
Dabei geht es nicht nur um die physiologischen Effekte von
Bewegung, sondern vor allem um eine Frage, die in der Praxis
häufig viel schwieriger ist:
Wie bringen wir Menschen dazu, langfristig aktiv zu
bleiben?
Wir sprechen über Motivation & Selbstwirksamkeit und die
Frage, ob wir Menschen überhaupt dauerhaft „motivieren“ können –
oder ob wir unsere Umwelt, Politik und Gesellschaft so verändern
müssen, dass Bewegung wieder zur einfacheren Entscheidung wird.
Ausserdem diskutieren wir, wie viel Bewegung wir tatsächlich
brauchen und wie Training über die gesamte Lebensspanne angepasst
werden sollte.
Und wir gehen noch einen Schritt weiter:
Warum behandeln wir Bewegung gesellschaftlich nicht
stärker wie eine Medizin, obwohl ihr präventives Potenzial enorm
ist?
Was bedeutet das für Physiotherapeut:innen? Wo liegt die
Schnittstelle zwischen Physiotherapie und Sportwissenschaft? Und
wird der Physiotherapeut der Zukunft vielleicht weniger klassisch
„behandeln“ und dafür stärker trainieren, coachen und
Gesundheitsverhalten begleiten?
Was Prävention eigentlich bedeutet
Bewegung als „Medizin“
Warum Bewegung physiologisch so wirksam ist
Bewegung, körperliche Aktivität, Sport und Training – wo
liegt der Unterschied?
Individualisierung von Training
Motivation und langfristige Adhärenz
️ Wie viel Training brauchen wir wirklich?
Training über die gesamte Lebensspanne
️ Bewegung bei chronischen Erkrankungen
Wearables, Digitalisierung und KI in der Trainingstherapie
Warum Prävention im Gesundheitssystem noch immer eine
untergeordnete Rolle spielt
Die Zukunft der Physiotherapie und Trainingstherapie
️ Welche Verantwortung Politik und Gesellschaft für
Prävention tragen
Gast:
Lukas Leibfried
Ph.D. cand. Sport- und Gesundheitswissenschaftler
Wenn du dich weiter mit Training, Prävention und
Gesundheit beschäftigen möchtest, findest du auf dem
Wissens-Blog des Forschungsinstituts für Training in der
Prävention aktuelle wissenschaftliche Themen und Studien
verständlich aufbereitet:
Wissens-Blog – Forschungsinstitut für Training in der Prävention
Ferdinand Hardinghaus
PT, B.Sc., M.Sc. · Neuroathletik Master Practitioner
Instagram: @the.brainhealth.physio
ferdinand.hardinghaus@gmail.com
Instagram:
@the.brainhealth.physio
Partner:
Universität Konstanz -
Bachelorstudiengang Motorische
Neurorehabilitation
Infos unter: www.neuroreha-studieren.de
Bewerbungen über die Plattform ZEuS der Uni
Konstanz
Dr. Fabian Moll – Physiotherapist, OMPT,
Neuroathletik Practicioner
Instagram: @Physio.Consult
Website: www.fabianmoll.de
Fabians neues Rückenbuch: hier
Gottfried Gutmann Akademie
www.gga-hamm.de/kurse
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.