Wie oft sind wir schon wieder auf dem Weg zum nächsten Ziel,
während wir mitten in einem Leben stehen, das wir uns irgendwann
einmal genauso gewünscht haben? Wir Menschen sind unglaublich gut
im Wollen. Wir setzen uns Ziele, haben Visionen, manifestieren,
planen und erschaffen. Und kaum ist etwas erreicht, wandert unser
Blick schon wieder weiter. Zum nächsten Projekt. Zur nächsten
Veränderung. Zu dem, was noch fehlt.
Aber wie gut sind wir eigentlich darin, das zu **genießen, was
längst da ist?**
In dieser sehr persönlichen Episode nehme ich dich mit in einen
Prozess, der bei mir durch die 300. Episode von Sparkle &
Shine ausgelöst wurde. Ich spreche darüber, warum mich die
ausbleibende Resonanz mehr getroffen hat, als ich zunächst
wahrhaben wollte, und welche unbequemen Fragen dadurch plötzlich
aufgetaucht sind: Warum erschaffe ich eigentlich? Wie viel
Anerkennung brauche ich von außen? Und welche meiner Wünsche
entstehen wirklich aus Freude – und welche vielleicht aus der
Hoffnung, dass etwas im Außen mir endlich ein bestimmtes Gefühl
gibt? Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen, die seitdem sehr
viel mit mir macht:
**Wie viel von meinem heutigen ganz normalen Leben war
eigentlich einmal ein Wunsch?* Vielleicht brauchen wir gar
nicht weniger Wünsche. Vielleicht dürfen wir nur wieder lernen,
unsere erfüllten Wünsche zu bemerken. Zu erkennen, wo wir längst
angekommen sind, ohne deshalb aufzuhören zu träumen. Und
vielleicht bedeutet Zufriedenheit auch gar nicht, dass wir nichts
mehr verändern wollen. Vielleicht können wir lieben, was da ist,
und uns trotzdem nach etwas Neuem sehnen.
Diese Episode ist deshalb auch eine Einladung, für einen Moment
nicht weiter nach vorne zu schauen, sondern dich in deinem
eigenen Leben umzusehen. Und zu genießen, was längst da ist.
Highlights dieser Episode
* Warum mich die Resonanz auf die 300. Podcast-Episode so tief
getroffen hat
* Die unbequeme Frage, aus welchem inneren Ort unsere Wünsche
wirklich entstehen
* Was Anerkennung mit unserem Erschaffen machen kann
* Der Unterschied zwischen **Wollen und Genießen**
* Warum wir uns so schnell an erfüllte Wünsche gewöhnen
* Die Frage: Wie viel von deinem heutigen Leben hast du dir
früher einmal gewünscht?
* Warum Zufriedenheit nicht bedeutet, dass alles perfekt sein
muss
* Wie Wertschätzung und der Wunsch nach Veränderung gleichzeitig
existieren können
* Warum ich im September eine bewusste Pause einlege
* Was ich auf meiner Reise mit meinen Töchtern nach Bali und
Japan wieder lernen möchte: wirklich dort zu sein, wo ich gerade
bin
Drei Originalzitate aus der Episode
**„Vielleicht vergessen wir nicht unsere Wünsche. Wir vergessen
nur, wenn sie sich erfüllt haben. Weil unser Blick längst wieder
weitergewandert ist.“**
**„Ich kann etwas wertschätzen und trotzdem merken, dass ich es
anders möchte. Ich kann dankbar für einen Weg sein und trotzdem
spüren, dass ich nicht genauso weitergehen möchte.“**
**„Aber vergiss darüber nicht, dass so vieles von dem, was heute
dein ganz normales Leben ist, irgendwann einmal etwas war, das du
dir gewünscht hast.“**
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