Geld ist selten nur Geld. An ihm hängen Scham, Angst und geerbte
Glaubenssätze, die uns unbewusst steuern. In dieser Folge geht es
darum, wie du die alten Sätze über Geld erkennst, überprüfst und
ihre heimliche Macht entkräftest. Über Geld, Mangelgefühl und
alte Muster.
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Warum an kaum etwas so viele Gefühle hängen wie am Geld —
Sicherheit, Wert, Angst, Freiheit — und wir es meist gar nicht
bemerken. Welche Sätze über Geld wir früh aufnehmen, nicht nur
aus Worten, sondern aus den Sorgenfalten am Monatsende und dem
Schweigen hinter der Tür. Wie diese Glaubenssätze uns bis heute
steuern: das Mangelgefühl trotz vollem Konto, die unbewusste
Sabotage des eigenen Wohlstands, das Nicht-Hinschauen. Warum die
Scham uns das klare Handeln verbietet, und warum Geld beim Geld
besonders unsichtbar wirkt — weil keiner darüber spricht. Und der
Weg in drei Schritten: hinschauen, überprüfen, die Scham durchs
offene Gespräch entmachten.
Übung aus dieser Folge
Such nach dem einen Satz über Geld, der am stärksten in dir
wohnt. Meist meldet sich sofort einer: „Geld ist knapp." „Über
Geld redet man nicht." „Ich kann das nicht."
Halt diesen Satz fest und schau ihn an, als läge er vor dir
auf dem Tisch.
Frag dich: Von wem habe ich diesen Satz eigentlich? Wessen
Stimme spricht da, wenn ich ehrlich bin?
Und: Stimmt er für mein Leben heute überhaupt noch — oder
trage ich ihn nur aus Gewohnheit mit mir herum?
Oft reicht schon dieses ehrliche Anschauen, damit der Satz einen
Teil seiner Macht verliert.
Frage an dich
Welchen Satz über Geld hast du von zu Hause mitbekommen — und
steuert er dich bis heute? Schreib ihn gern in die Kommentare. Es
hilft oft schon, ihn einmal klar auszusprechen.
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nächsten Folge geht es darum, wie die Vergangenheit am
Familientisch sitzt — warum wir bei den Eltern nach zehn Minuten
wieder das Kind von früher sind. Ich freue mich, wenn du auch
diesen Weg mitgehst.
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