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  4. #015 - Podcast statt Rundmail: So erreichst du deine Mitarbeitenden wirklich
Interne Kommunikation läuft in den meisten Unternehmen über
E-Mail, Rundschreiben und Intranet. Genau da liegt das Problem:
gelesen wird das alles zu wenig. Alexander spricht darüber mit
Axel Robert Müller, langjährigem Moderator der Bayern 3
Morningshow und heute Produzent von Unternehmenspodcasts für
Audi, Allianz, Würth und McDonald's.

Axels Kernargument ist simpel: Mitarbeitende haben viel zu tun
und wenig Zeit. Wer einen Teil der Kommunikation aufs Ohr
verlagert, erreicht auch die Kollegen am Band, im Lager und im
Aussendienst, die keinen Bildschirmarbeitsplatz haben. Ab 200 bis
300 Mitarbeitenden lohnt es sich, das zu professionalisieren.
Darunter reichen oft zehn selbst gesprochene Minuten pro Quartal,
quasi eine erweiterte Sprachnachricht an das Team.

Der Aufbau kommt direkt aus dem Radio: ein Aufmacherinterview von
sechs bis sieben Minuten, danach ein Nachrichtenblock, der wie
ein virtueller Rundgang durch alle Abteilungen führt, mit O-Tönen
vom Fuhrparkleiter bis zur Kantine. Dazu ein fester Sendeplatz,
weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist und seine Gewohnheiten
nicht am Werkstor abgibt.

Die Zahlen dazu sind angenehm ehrlich. Bei einer spitzen
Zielgruppe von 300 Vertriebsmitarbeitenden liegen die Abrufe
zwischen 200 und 250, also bei 80 bis 90 Prozent. Bei Konzernen
mit mehreren zehntausend Mitarbeitenden sind es 8 Prozent, bei
Vorstandsfolgen 20.

Und die Nachricht für alle, die gerade Angebote einholen: ein
Studio braucht ihr nicht. Bild über Teams oder WebEx, Ton über
die Sprachmemo-App am Handy, direkt ans Ohr gehalten. So entsteht
eine Schalte nach Shanghai, während der Vertriebschef auf sein
Boarding wartet.

Du erfährst:

- Warum Rundschreiben und Intranet die halbe Belegschaft nie
erreichen

- Ab welcher Unternehmensgrösse sich ein Mitarbeiter-Podcast
lohnt

- Wie der virtuelle Rundgang durch alle Abteilungen aufgebaut ist

- Welche Frequenz und Länge in der Praxis wirklich funktionieren

- Welche Abrufquoten realistisch sind, von 8 bis 90 Prozent

- Warum ihr für die Produktion kein Studio braucht

- Wann Audio reicht und wann Video den Unterschied macht

Timestamps:

00:00 Der Chef direkt im Ohr der Mitarbeitenden

01:13 Warum Rundschreiben und Intranet zu wenig gelesen werden

03:26 Ab welcher Unternehmensgrösse sich ein Podcast lohnt

07:23 Der Aufbau: Aufmacherinterview und Nachrichtenblock

08:27 Der virtuelle Rundgang durch alle Abteilungen

11:53 Frequenz: von alle 14 Tage bis dreimal im Jahr

14:35 Der feste Sendeplatz macht den Podcast zur Gewohnheit

15:26 Einschaltquoten: 80 bis 90 Prozent bei spitzer Zielgruppe

17:57 Audio oder Video: die ehrliche Gegenrede

26:23 Ohne Studio produzieren, das Handy reicht

Links zur Folge:

Marktführer Kommunikation, Axel Robert Müller:
https://www.marktfuehrer-kommunikation.de/

Über Alexander Schmid

Podcast Mentor - Das Podcast Sales System

Podcast starten: https://podcastmentor.de/start

Webseite: https://podcastmentor.de

Instagram: https://instagram.com/alexander_schmid_podcast

LinkedIn: www.linkedin.com/in/alexander-schmid-podcast
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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