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  3. Was KI kann - mit Florian Zsifkovics Podcast
  4. Alle reden über KI-Server im All. Sie baut die Satelliten dafür
Alle reden gerade darüber, dass die KI-Rechenzentren ins Weltall
wandern. Sonne im Überfluss, kein Wasserverbrauch, Kühlung gratis
bei minus 270 Grad. Lilly Eichinger baut die Satelliten, in denen
das laufen soll, und sie sagt: So einfach ist es nicht.

Mit ihrem Startup Satellives entwickelt sie modulare Satelliten,
die sie FlatSats nennt. 33 mal 33 Zentimeter groß, fünf
Zentimeter dick, im Orbit docken sie magnetisch aneinander wie
Legosteine. Defekte Teile lassen sich einzeln abtrennen, statt
den ganzen Satelliten aufzugeben. Am Tag unserer Aufnahme wurde
die Firma offiziell gegründet, der erste Testflug ist für Anfang
2029 geplant.

Worüber wir reden:

Warum Kühlung im Weltall das größte Problem ist, obwohl es dort
kalt ist. Die Sonne scheint ohne Wolken und ohne Pause, und
ausgerechnet die Solarpaneele, die den Strom liefern, werden
dabei selbst zu heiß.

Was realistisch kommt und was nicht. Kleinere Anlagen ja,
kilometergroße Serverfarmen hält sie für sehr unwahrscheinlich.

Warum in den erdnahen Orbit höchstens rund 240.000 Satelliten
passen, während SpaceX bis zu eine Million angemeldet hat. Und
was sie antwortet, als ich frage, ob dort jemand nachhaltig
denkt.

Wie Tech-Berichterstattung entsteht: Sie erzählt, wie eine
Journalistin des MIT Technology Review sie dazu bringen wollte zu
bestätigen, dass die Sache einfach sei. Ihre Gegenfrage damals
war, warum dann niemand Rechenzentren in der Arktis baut.

Außerdem: warum sie Österreich für die Raumfahrt hält, was
Estland für die Digitalisierung ist. Drei Patente mit 48
Ansprüchen, die gerade weltweit angemeldet werden. Und ihr Weg
von Kunst und Philosophie über Architektur zur technischen
Physik.

satellives

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„Alle reden über KI-Server im All. Sie baut die Satelliten dafür“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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