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  4. Sommer Special, Folge 2: Schlafen unter 4 Monaten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft
Babyschlaf"!

Wie schlafen Babys unter 4 Monaten wirklich?

Wenn dein Baby in den ersten Lebensmonaten häufig aufwacht,
tagsüber und nachts in vielen kleinen Etappen schläft oder abends
besonders unruhig ist, fragst du dich
vielleicht: Ist das noch normal, oder mache ich
etwas falsch?

In dieser Folge schauen wir uns an, wie Babys unter vier Monaten
biologisch schlafen und warum ihr Schlaf noch nicht mit dem von
älteren Kindern oder Erwachsenen vergleichbar ist.

Die wichtigste Entlastung gleich vorweg: Häufiges
Aufwachen und ein unregelmäßiger Schlaf sind bei jungen Babys
zunächst erwartbar. Dein Baby muss Tag und Nacht
erst kennenlernen. Auch der Schlafdruck, der uns später müde
werden lässt, funktioniert in den ersten Lebensmonaten noch nicht
wie bei Erwachsenen.

Das erfährst du in dieser Folge:

      warum Babys unter vier
Monaten häufig in vielen kurzen Etappen schlafen

      wie sich die innere
Tag-Nacht-Uhr in den ersten Lebensmonaten erst entwickelt

      warum Babys abends oft
unruhig werden oder viel weinen

      weshalb längeres Wachhalten
den Schlaf meist nicht verbessert

      wie du einen passenden
Tagesrhythmus behutsam unterstützen kannst

      welche Müdigkeitszeichen dir
im Alltag helfen

      warum Ruhe, Reizreduktion
und wiederkehrende Abläufe so wertvoll sind

      wie du deinem Baby Nähe
gibst und gleichzeitig kleine Momente eigener Beruhigung schaffen
kannst

      wann zusätzliche
Unterstützung sinnvoll ist

Dein Baby muss unter vier Monaten nicht „richtig“
durchschlafen. Es darf erst einmal reifen, sich entwickeln und
mit deiner Hilfe Orientierung finden.

Quellen und weiterführende Informationen:

      Frühkindliche psychische
Störungen: Exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen sowie
Interventionen am Beispiel des „Münchner Modells“

      Was hilft bei
Schlafproblemen? – Pädiatrie

      Papoušek: Intuitive
elterliche Kompetenzen und Prävention von Regulationsstörungen

      Regulationsstörungen der
frühen Kindheit: Ein- und Durchschlafstörungen aus
bindungstheoretischer Perspektive

      Schreiambulanzen in der Nähe
finden – Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH): Über die
Postleitzahl- oder Ortssuche findest du Beratungsstellen und
Schreiambulanzen in deiner Nähe. Die Datenbank vermittelt
kostenfreie Angebote freier Träger und öffentlicher
Einrichtungen.

      GAIMH – Angebote und
Adressen in Deutschland:
Die GAIMH steht für „Gesellschaft für
Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit“. Auf ihrer Website
gibt es eine deutschlandweite Adressliste mit Angeboten rund um
frühe Regulations- und Entwicklungsfragen.

      Schatten & Licht e. V.:
Der Verein informiert und unterstützt bei psychischen
Erkrankungen und Krisen rund um Schwangerschaft, Geburt und
Wochenbett.

      Selbsthilfegruppen- und
Berater*innenliste von Schatten & Licht e. V.: Hier findest
du ehrenamtliche und kostenfreie Beratung sowie regionale und
digitale Selbsthilfegruppen für betroffene Eltern und Angehörige.

Wenn du dich in einer akuten seelischen Krise befindest, hole dir
bitte zeitnah Unterstützung. Die TelefonSeelsorge ist anonym und
kostenlos rund um die Uhr unter 116
123, 0800 111 0
111 oder 0800 111 0
222 erreichbar. In einem medizinischen Notfall oder
wenn sofort Hilfe nötig ist, wähle 112.

Hinweis:

Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine
individuelle medizinische oder entwicklungspsychologische
Beratung. Wenn du dir Sorgen um die Gesundheit oder Entwicklung
deines Babys machst, wende dich bitte an deine Kinderärztin,
deinen Kinderarzt, deine Hebamme oder eine passende
Beratungsstelle.

Wie erlebt ihr den Schlaf eures Babys in den ersten vier Monaten?
Schreib uns gerne deine Erfahrungen oder schick uns deine Frage
über Spotify.

Wenn dir die Folge geholfen hat, abonniere den
Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit einer
Familie, die gerade mitten in den ersten Monaten steckt.

Viel Spaß beim Hören!

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