Anmeldung Registrierung
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania Podcast
  4. 56: Splitter der Realität. Florian Lützelberger über Traumata in der modernen Lyrik westeuropäischer Soldaten

In Kriegszeiten besteht seit jeher eine besondere Affinität zur
Lyrik. Durch ihre knappe Form lassen sich lyrische Texte auch in
Situationen schreiben, in denen nur wenig Zeit bleibt, und
schaffen so einen besonders unmittelbaren Zugang. Gleichzeitig
lädt die Gattung dazu ein in konzentrierter und deautomatisierter
Weise das eigentlich Unsagbare auszudrücken und dadurch aus der
Erstarrung schockierender Erlebnisse partiell auszubrechen.
Florian Lützelberger, Postdoc an der Universität Bamberg,
erläutert seine Herangehensweise an Kriegslyrik und spricht mit
uns über Spuren von Kriegstraumata in poetischen Texten.


Interview: Stefanie Mayer


Schnitt: Mariana Arrién


Textpassage aus: Apollinaire, Guillaume: Calligrammes. Poèmes de
la paix et de la guerre (1913-1916). Paris [1918] 2015:
Gallimard, S. 130-133.





Zum Weiterlesen: Lyon, Philippa: Twentieth-Century War Poetry. A
Reader’s Guide to Essential Criticism. Houndmills u. a.: Palgrave
Macmillan 2005.


Molina Taracena, Pilar:_ La poética de la poesía de la Guerra
Civil española. Diversidad en la unidad_. Oxford u. a.: Peter
Lang 2016.


Rehage, Georg Philipp: ‚Wo sind Worte für das Erleben‘. Die
lyrische Darstellung des Ersten Weltkrieges in der französischen
und deutschen Avantgarde (G. Apollinaire, J. Cocteau, A. Stramm,
W. Klemm) (Studia Romanica 111). Heidelberg: Winter 2003.


Stanzel, Franz Karl: „Englische und deutsche Kriegsdichtung
1914-1918. Ein komparatistischer Versuch“, in: Sprachkunst 18
(2), 1987, S. 227-244.

Abonnenten

Teilen