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  4. 64: Wahre Wunder. Rogier Gerrits über Wunderberichte, Medien und Glaubwürdigkeit

Wunder sind im religiösen Kontext als göttliche Ereignisse zu
verstehen. Doch was macht das Wunder zum Wunder und wie berichtet
man über ein solches? Rogier Gerrits, Mitarbeiter der
Forschungsgruppe „Geistliche Intermedialität in der Frühen
Neuzeit“ an der Universität Hamburg, erzählt uns, warum das
Wunder selbst als Medium angesehen werden kann, welche Funktion
Berichte über Wunder im Frankreich der frühen Neuzeit hatten und
wie sie gestaltet werden mussten, um als solche anerkannt zu
werden.


Interview: Stefanie Mayer


Schnitt: Judith Wimmer


Textpassage aus: Louis Basile Carré de Montgeron, La Vérité des
miracles operés par l’intercession de M. de Pâris et autres
appelans démontrée contre l’archevêque de Sens, Tome premier,
1737, S. 42





Zum Weiterlesen:


Peter Dear, "Miracles, Experiments, and the Ordinary Course of
Nature", in: Isis 81/4 (1990), S. 663-683.


Rogier Gerrits, "Wunder erfahren. Erfahrungswissen und Wunder in
französischen Mirakelberichten der Frühen Neuzeit", in: Isabelle
Fellner, Christina Schaefer (Hg.): Facetten der experientia. Zum
Rekurs auf Erfahrung und Erfahrungswissen in der
frühneuzeitlichen Romania. Wiesbaden: Harrassowitz 2022.


Mario Grizelj, Wunder und Wunde. Religion als Formproblem von
Literatur. Paderborn: Wilhelm Fink 2018.

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