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  4. 1945, Mauerbau, DDR: Was kollektives Trauma mit Gesellschaften macht
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Doch was
mich an der DDR besonders interessiert, ist weniger die
politische Chronologie als die psychologische Frage dahinter:

Wie kann eine Gesellschaft innerhalb weniger Jahre von einem
extremen politischen System in ein völlig anderes wechseln? Wie
wird aus dem ehemaligen Feind Sowjetunion plötzlich der „große
Bruder“? Und warum passen sich Menschen an Systeme an, die sie
vielleicht innerlich gar nicht unterstützen?

In dieser Folge geht es um kollektives Trauma, gesellschaftlichen
Kontrollverlust, kognitive Dissonanz, Konformität und die Frage,
warum Vertrauen, Sicherheit und Kontrolle nach Krisen eine so
große Rolle spielen.

Wir schauen auf Deutschland nach 1945, den Aufbau der DDR, den
Mauerbau und schließlich auf 1989 – vor allem aber auf die
Psychologie dahinter.

Denn vielleicht lautet die spannendere Frage gar nicht:

Wie konnten die Menschen damals so etwas
mitmachen?

Sondern:

Was passiert mit Menschen, wenn ihre bisherige
Wirklichkeit zusammenbricht und ihnen jemand eine neue
anbietet?

Mehr zu Trauma-Informed Coaching und der TIC Academy:
tic-academy.com

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