Was passiert mit Publishern, wenn KI die Antworten liefert, bevor
Nutzer überhaupt auf die Website klicken? Genau darüber sprechen
Sarah und Christoph in Folge #182 des 121WATT Podcasts mit Eric
Kubitz, Head of AI beim Wort & Bild Verlag hinter der Apotheken
Umschau. Dabei geht es nicht um KI-Theorie, sondern um die ganz
praktischen Fragen: Wie schützt man hochwertigen Content? Wo lohnt
sich KI wirklich? Und wie verändert sie Geschäftsmodelle, Prozesse
und Redaktionsarbeit? Diese vier Erkenntnisse kannst du direkt
mitnehmen: Content allein ist kein Schutz mehr vor KI. Selbst
hochwertiger, evidenzgeprüfter Content konkurriert heute mit
Antworten, die direkt von Google, ChatGPT & Co. ausgespielt
werden. Publisher müssen deshalb nicht nur Inhalte optimieren,
sondern auch neue Produkte und Geschäftsmodelle mitdenken.
KI-Effizienz entsteht nicht sofort. Wer KI sinnvoll in bestehende
Prozesse integrieren will, braucht am Anfang oft sogar mehr Zeit.
Der wirkliche Hebel entsteht erst, wenn klar ist, welche
Arbeitsschritte wirklich notwendig sind und wo KI konkret
unterstützen kann. Der größte Schatz liegt oft schon im eigenen
Content. Mit RAG-Systemen lässt sich vorhandenes Wissen
strukturieren und neu ausspielen, zum Beispiel als FAQs, Newsletter
oder andere Formate. So wird aus bestehenden Inhalten deutlich
mehr. Gesparte Zeit sollte Raum für Neues schaffen. Wenn KI
Prozesse effizienter macht, sollte das Ziel nicht nur sein,
schneller das Gleiche zu tun. Entscheidend ist die Frage: Was
können wir mit der gewonnenen Zeit entwickeln, das vorher nicht
möglich war? Und vielleicht die wichtigste Botschaft der Folge von
Eric: „Bringt euer Gehirn in Sicherheit.“ KI kann kreativer und
produktiver machen, aber auch bequem, austauschbar und abhängig.
Entscheidend ist, sie so einzusetzen, dass sie das eigene Denken
erweitert statt ersetzt. Die Folge findest du wie immer auf
Spotify, Apple Podcasts, YouTube & Co.
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