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Diesmal war ich in Lübeck bei Ina und Lea… und wir haben
diskutiert. Die beiden machen beim SM Lübeck e.V. Vereinsarbeit,
die weit über den Stammtisch im Hinterzimmer hinausgeht:
Themenstammtische, Workshops, Beratung, Vermittlung zu Ärztinnen,
Polizei und Ämtern, dazu Stände auf dem CSD und auf dem
Weihnachtsmarkt. Die Gemeinnützigkeit haben sie im zweiten Anlauf
bekommen, nachdem die Satzung vorher neunmal durch die Vorabprüfung
gefallen war. Wir sprechen darüber, warum es 2026 überhaupt noch
Vereine und eine Szene braucht, wenn Social Media doch längst alles
erklärt und kommerzielle Anbieter alles abdecken. Und darüber, wie
viel BDSM die Öffentlichkeit sehen muss, sehen darf und wo die
Grenze verläuft – zwischen Halsband und Ehering, zwischen
Sichtbarkeit und Belästigung. Ina und Lea erzählen von Eltern,
denen wegen ihrer Sexualität die Erziehungsfähigkeit angezweifelt
wurde, von einer Ärztin, die vor lauter Spuren die Diagnose
übersehen hat, und von einer Fortbildung, nach der fast alle im
Raum feststellten: irgendwas damit hatte ich wohl auch schon mal zu
tun. Dabei geht es auch um Konsens und informierten Konsens – und
um die Frage, ab wann das Erklären den Reiz totredet. Außerdem geht
es um den kleinsten gemeinsamen Nenner auf Partys, um Räume, in
denen alles erlaubt sein darf, um Ehrenamt, Geld und Locations, und
um die These, dass BDSM keine „Spielart“ ist, sondern eine sexuelle
Identität. Eine Folge über Vereinsarbeit, Sichtbarkeit,
Gemeinnützigkeit, Konsens und die Frage, warum es Menschen braucht,
die das alles machen. Die Shownotes enthalten mehr Infos, Links und
Bilder. Wenn Dein Player die nicht anzeigt, schau mal hier:
https://kunstderunvernunft.de/334-luebeckev Podcast-Webseite:
https://kunstDerUnvernunft.de Unterstütze die Unvernunft, damit sie
weiterhin vollständig und frei für alle erscheint:
https://kunstderunvernunft.de/about/donate
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„SM Lübeck e.V. - Ina und Lea“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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