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Beschreibung
vor 5 Tagen
In Folge 108 quatschen wir erstmal über unsere neuen
Gaming-Süchte – Paul ist voll im Schach-Fieber dank Duolingo und
ich hab mich in Go verloren. Aber dann wird's richtig
spannend.
Ich mache einen Deep Dive in MCP (Model Context Protocol) von
Anthropic und erkläre, wie ich das in Re·ruption Chat integriert
habe. MCP ist im Prinzip eine Schnittstelle, die KI-Agents
ermöglicht, selbstständig auf externe Tools zuzugreifen. Das
Game-Changing daran: Du musst nicht mehr in User Interfaces
rumklicken. Der Agent zieht sich die Infos über MCP, analysiert
sie und macht direkt Updates. Bei Re·ruption Chat bedeutet das
konkret: Clot kann über MCP in die Datenbank, Conversations
analysieren, Knowledge Base Gaps identifizieren und die direkt
fixen. Komplett automatisiert.
Re·ruption Chat hat sich in den letzten zwei Wochen krass
weiterentwickelt. Von einem simplen Chat-Widget zu einem
vollautomatisierten Support-System, das E-Mails beantwortet,
Shopify-Returns abwickelt, Order-Status rausgibt und sogar bald
Instagram DMs und TikTok-Kommentare handelt. Das Ziel: 90-95% der
eingehenden Kundenkommunikation komplett mit KI beantworten. Der
Loop ist jetzt schon möglich: User schreibt Bug Report landet
auf Taskboard Agent pingt via MCP, findet den Bug, fixt ihn,
published Release User kriegt automatisch Feedback. Alles ohne
Human Intervention. Konstantin von ZenBox zahlt dafür locker 1000
Euro im Monat, wenn seine Firma größer wäre.
Paul erzählt, wie er mit Cursor Ordner-Zugriff nutzt, um Business
Cases in Excel automatisch anpassen zu lassen und sich Web
Interfaces für repetitive Aufgaben baut – zum Beispiel für
personalisierte Webinar-Follow-ups mit automatischem
HubSpot-Upload. Wir diskutieren, ob Software-as-a-Service noch
ein valides Geschäftsmodell ist, wenn sich jeder mit KI alles
selber bauen kann. Mein Take: Der Betreuungsservice und die
individuelle Anpassung sind der echte Moat. Außerdem überlege
ich, Re·ruption Chat umzubenennen – entweder in "Automates" oder
"Hubsi" (ein kleiner Roboter-Helper). Paul meint Automates ist
nicht googlebar, Hubsi klingt vielleicht zu verspielt für
E-Commerce. Shoutout an Alex Turnbull, der mit helpy.com nach 18
Monaten bei 1,5 Mio ARR ist – das war mein Motivation
Boost.
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# Timestamps
00:00 Intro & Klavier-Spielereien
01:07 Pauls Schach-Obsession via Duolingo
03:18 Philipps Go-Sucht & Speed-Go Online
05:47 Politik-Rant: Merz, Scholz & die FDP
09:09 Themenübersicht: KI für Produktivität
09:41 ️ Schnipp Schnapp: MCP Model Context Protocol erklärt
13:32 Was unterscheidet MCP von einer API?
16:09 Re·ruption Chat: E-Mail-Integration &
Shopify-Returns
18:12 Vision: 90-95% Kundenkommunikation automatisiert
20:42 MCP in Action: Knowledge Base Updates & Taskboard
23:34 Der komplette automatisierte Bug-Fix-Loop
24:14 Software-as-a-Service is dead?
26:55 Call Center & Customer Service durch KI ersetzt
28:54 Wie unterschiedlich weit sind wir auf unseren
KI-Reisen?
31:06 Pauls Web Interface für personalisierte
Webinar-Follow-ups
33:21 Cursor mit Command Line Interface: Dev Store klonen
36:32 Kann man noch Milliarden mit Software verdienen?
38:16 Der Moat: Individueller Service & deutsche
Betreuung
42:43 Alex Turnbull: 1,5 Mio ARR nach 18 Monaten
45:27 Rebranding-Idee: Automates vs. Hoopsie
49:53 Warum Automates nicht googlebar ist
51:25 Outro & Verabschiedung
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