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Beschreibung
vor 5 Tagen
In dieser Folge sind wir zu Gast bei der Künstlerin Ingeborg
Lockemann in ihrem Atelier in Borkheide.
Ingeborg Lockemann, geboren 1962 in Jena, lebt und arbeitet in
Berlin und Borkheide.
Nach einem Studium der Theologie studierte sie Bildhauerei an der
Kunsthochschule Berlin Weißensee sowie an der Akademie der
bildenden Künste in Wien.
Ihre ortsbezogenen Arbeiten entstehen aus genauer Beobachtung,
Recherche und unmittelbarer Auseinandersetzung mit Landschaften,
ihren Geschichten und den Spuren, die Menschen in ihnen
hinterlassen. Dabei geht es weniger um das Abbilden eines Ortes
als um das Sichtbarmachen seiner vielschichtigen Zusammenhänge.
Wir sprechen über Landschaften als Denk-und Erfahrungsräume, über
genaues Hinsehen und darüber, wie Orte auf neue Weise befragt
werden können. Außerdem geht es um ihre
Arbeitsweise, das Sammeln und Kartieren, um künstlerische
Prozesse, die Freiheit der Kunst - und um ihre langjährige
Zusammenarbeit mit der Künstlerin Elke Mohr, mit der sie
vertraute Orte in einen überraschenden Dialog mit Werken der
Kunstgeschichte setzt.
Ein Gespräch über Wahrnehmung, Neugier und die Frage, was ein Ort
erzählt, wenn wir bereit sind genauer
hinzuhören.
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