Nach dem Suizid ihres Vaters – über Schuld, Schweigen und neue Worte

Nach dem Suizid ihres Vaters – über Schuld, Schweigen und neue Worte

vor 1 Jahr
59 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler
Leben erzählt Elisabeth Glarcher von einem Moment, der
alles veränderte: dem Suizid ihres Vaters. Elisabeth ist das 12.
von 15 Kindern einer Tiroler Bauernfamilie – ein Leben geprägt
von Gemeinschaft, Pflichterfüllung und oft auch Schweigen.


Ein halbes Jahr nach einem Schlaganfall nahm sich ihr Vater das
Leben – obwohl er Suizid zuvor immer scharf verurteilt hatte. Die
Welt blieb für Elisabeth stehen – es fühlte sich an, wie in einem
Film, bei dem man plötzlich mitten drinnen ist.


Es ist ein ehrliches Gespräch über Schmerz, der lange bleibt.
Über Schuldgefühle, die unter der Oberfläche weiterwirken – auch
Jahrzehnte später. Und über die Erkenntnis: Auch wenn viel Zeit
vergangen ist, darf man sich noch immer fragen, was das mit einem
gemacht hat. Und beginnen, zu sprechen.


„Ich dachte, ich hätte es längst verarbeitet – bis ich
merkte: Es sitzt immer noch tief.“
Ein Gespräch über Verluste, Sprachlosigkeit – und die heilsame
Kraft, endlich Worte zu finden.


Beratungsstellen Suizid:


Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene bei Suizid / Salzburg


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