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vor 2 Tagen
In Folge 34 treffen wir Alexandra Paloma Angerer alias AliPaloma.
Die junge Südtirolerin studierte zunächst Architektur und ist
heute als freischaffende Multimedia-Künstlerin in Bozen zu Hause.
Das Gespräch thematisiert Kunst im öffentlichen Raum – als
Gestaltungselement sowie als Sprachrohr für sozialkritische
Themen und zur Sensibilisierung für Achtsamkeit. Wie kann
öffentlicher Raum zur Begegnungszone für die breite Bevölkerung
werden? Welche Wirkungsmöglichkeiten hat man als Kunst- und
Kulturschaffende? Und warum hat Sichtbarkeit immer auch damit zu
tun, ob man sich mögliche Konsequenzen leisten kann? AliPaloma
erzählt über ihre interdisziplinäre Arbeit am Beispiel einer
aktuellen räumlichen Installation: des Museums-Satelliten beim
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck. Auch teilt sie
ihre Beobachtung, dass sich in der jungen Generation der
Gestaltenden ein Wandel hin zu prozessorientiertem und
kollektivem Arbeiten zeigt. Dabei werde Architektur als Fürsorge
verstanden. Wir sprechen weiter über die Bedeutung von
öffentlichem Raum als Gemeingut, was ungleiche Machtverteilung
auslöst, von konsumfreien Zonen und auch darüber, wie Licht in
einer Stadt soziale und politische Dimension erreicht.
In episode 34, we meet Alexandra Paloma Angerer, also known as
AliPaloma. After initially studying architecture, the young South
Tyrolean works as a freelance multimedia artist in the Italian
city of Bolzano today. The conversation addresses art in public
spaces – as a design element as well as a mouthpiece for socially
critical topics and for raising awareness of mindfulness. How can
public spaces become a meeting place for the general public? What
possibilities do artists and cultural professionals have to make
an impact? And why does visibility also always have something to
do with whether one can afford potential consequences? AliPaloma
talks about her interdisciplinary work using the example of a
current spatial installation: the Museum Satellite at the
Tyrolean State Museum Ferdinandeum in Innsbruck. She also shares
her observation that a transformation towards process-oriented
and collective working can be seen among the young generation of
designers. In doing so, they understand architecture as care. We
also talk about the importance of public space as a public
domain, about what causes unequal distribution of power, about
consumption-free zones and how light takes on social and
political dimensions in a city.
AliPaloma
Zumtobel Group
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