Documenta 15 - was bleibt?

Documenta 15 - was bleibt?

vor 2 Jahren
Rückblick mit Karina Chernenko und Anjelika Spöth, Kunst-Historiker:innen
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Rückblick mit Karina Chernenko und Anjelika Spöth,
Kunst-Historiker:innen

Es wird Zeit für einen Rückblick - auf die documenta Fifteen. Die
Weltkunstschau in Kassel war aussergewöhnlich, und das in
vielerlei Hinsicht. Kuratiert von einem Künstler-Kollektiv
ruangrupa aus Indonesien - und die hatten eigene Themen gesetzt:
Nachhaltigkeit, gerechte Verteilung der Ressourcen, kollektives
Handeln. Und es waren überwiegend Künstler- Kollektive, die sich
in Kassel eingebracht haben. Dabei war der sogenannte globale
Süden mit seinen Themen stark vertreten. Und dann das Drama mit
dem Antisemitismus, die Vorfälle haben die D15 überschattet.
Soda0 wir uns fragen müssen, was von den Inhalten und Werten der
Kollektive übrig bleibt. Ich war wochenlang auf der documenta und
habe das vor Ort miterlebt. Und dort habe ich die beiden
Kunst-Historiker:innen Karina Chernenko und Anjelika Spöth
getroffen, die in Kassel leben und gerne gemeinsam unter ihrem
Label Kunst + kaviar auftreten. Die beiden waren 100 Tage lang
non-stop im Einsatz - sie haben Besuchergruppen über das Gelände
der documenta geführt, haben informiert und diskutiert. Unser
Thema: Was bleibt von der documenta fifteen und von den Inhalten?
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