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Episoden

29 Minuten
Die Theatergruppe Nesterval um den Regisseur Martin Finnland ist schon fester Teil des Sommerfestivals der Kampnagel Theaterfabrik.

Nesterval – von Kampnagel „queeres Volkstheater“ getauft, bietet das besondere Theatererlebnis, das an ungewöhnlichen Orten stattfindet, nur nicht im klassischen Theater. Kurz gesagt: Die Zuschauer sind mittendrin, statt nur dabei. Das Publikum bewegt sich durch Räume, entdeckt Szenen und Handlungsebenen, ist immer nah dran am Geschehen. Bisher ist Nesterval mit ernsten und abgründigen Stücken aufgefallen, in diesem Jahr boten sie Heiteres mit ihrem Stück „Das Schiff“ – Ort der Handlung: Die MS Stubnitz, ein ehemaliges DDR-Fischereiboot, das in Hamburg fest gemacht hat. Das durchgehend queere Ensemble kommt aus Wien, und hat vor vielen Jahren mit Strassentheater angefangen. Heute sind die Karten für die Stücke innerhalb von Minuten ausverkauft. Mit Martin Finnland rede ich über die besondere Form dieses Theaters, über die handwerklich-kreative Arbeitsweise, und wir reden natürlich über Queerness.
18 Minuten
Wie prägt die Apartheid eine Künstlerin?

Die Fotografin und Künstlerin Nicola Brandt hat mit ihrem Fotobuch The Distance Within ein bemerkenswertes Werk vorgelegt. Sie ist aufgewachsen als Tochter deutscher und britischer Vorfahren in Windhouk, der Hauptstadt Namibias. Als Jugendliche hat sie die Apartheid erlebt. Mit Anfang 20 begann sie diese Welt in Frage zu stellen. In ihrer Arbeit hat sie sich dem Thema deutsche Kolonialzeit in Namibia gewidmet. Eine Schreckensherrschaft, die heute noch spürbaren Folgen für die Menschen in Namibia hat. Die Arbeiten zu dem Buch haben Nicola Brandt auch nach Hamburg geführt. Im MARKK Museum konnte sie im Archiv tief in die Geschichte eintauchen, und hat wichtige Dokumente´ans Licht geholt. Das Buch The Distance Within ist im Steidl Verlag in Göttingen erschienen.
32 Minuten
Fotografien aus Namibia post-kolonial Die Fotografin und Künstlerin Nicola Brandt hat mit ihrem Fotobuch The Distance Within ein bemerkenswertes Werk vorgelegt. Sie ist aufgewachsen als Tochter deutscher und britischer Vorfahren in Windhouk, der Hauptstadt Namibias. Als Jugendliche hat sie die Apartheid erlebt. Mit Anfang 20 begann sie diese Welt in Frage zu stellen. In ihrer Arbeit hat sie sich dem Thema deutsche Kolonialzeit in Namibia (1914-1918) gewidmet. Eine Schreckensherrschaft, die heute noch spürbaren Folgen für die Menschen in Namibia hat. Die Arbeiten zu dem Buch haben Nicola Brandt auch nach Hamburg geführt. Im MARKK Museum konnte sie im Archiv tief in die Geschichte eintauchen, und hat wichtige Dokumente´ans Licht geholt. Das Buch The Distance Within ist im Steidl Verlag in Göttingen erschienen.
28 Minuten
Künstlerin aus Oslo im Museum für Kunst & Gewerbe (deutsch-englisch)

Hanne Friis verarbeitet alles von Hand. Sie faltet, verdichtet und näht die Stoffe tausendfach mit einer Technik, die sie selbst entwickelt hat. Wie sie das macht? Mit einer Nadel und einem Nylonfaden, und sehr viel Zeit und Geduld.

Es entstehen Skulpturen aus Materialien wie Seide, Samt, Latex oder Gore-Tex. Auf den ersten Blick und aus der Distanz wirken die Objekte oft massiv konstruiert und fest, erst aus der Nähe, und wenn wir genauer hinschauen, entdecken wir Tausende winziger Falten in den Strukturen der Soft Sculptures.

Die Werke sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern laden auch zu Interpretationen ein, lassen eine tiefgründige Bedeutung erahnen. Manche Arbeiten erscheinen poetisch, andere packen einen direkt.

Das Museum für Kunst & Gewerbe hat mir die Gelegenheit geboten, mit Hanne Friis direkt zu reden und ein Interview zu führen.

Ich habe mit der Künstlerin darüber gesprochen, wie sie arbeitet, was sie inspiriert und welche Rolle Materialien für sie spielen.

Hier der Link zum Museum für Kunst & Gewerbe in Hamburg.

(https://www.mkg-hamburg.de/en/exhibitions/hanne-friis)

Hier der Link zur Website von Hanne Friis.

(https://www.hannefriis.com/)
27 Minuten
Regisseur Peter Sempel über Yello-Musiker Dieter Meier

Sie waren mit „Yello“ die prägende und erfolgreichste Elekro-Pop Band in den 80ern: Sänger und Künstler Dieter Meier(„Oh, Yeah!“) und der Komponist Boris Blank aus der Schweiz. Bis vor wenigen Jahren sind die Beiden immer noch live aufgetreten.

Filmemacher Peter Sempel verbindet viel mit Dieter Meier. Seit über 30 Jahren sind die beiden miteinander befreundet. In dieser Podcast-Episode reden Peter und ich über die abenteuerlichen Dreharbeiten zu dem Film, die ihn und Dieter Meier bis zum Ganges und zum Kilimandscharo führten.

„Dieter Meier – ein Zufall“ Im Abaton Kino am Sonntag, 12. Mai, um 20.15 und am Mittwoch, 17. Mai um 17.30 Uhr.

Link zu meinem Blogarikel

(https://hamburgarts.de/)

Link zur Website von Peter Sempel

(https://sempel.com/)

Alle Rechte für die Fotos liegen bei Peter Sempel, Hamburg
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Über diesen Podcast

Hamburg Arts - Stories & Interviews. Journalistischer Podcast über die Kunst und den Kunstmarkt in Hamburg. Interviews mit Künstler:innen, Galerist:innen und Kurator:innen. Themen und Stories aus dem Kunstbetrieb. Hamburg Arts ist ein privates, journalistisches Angebot von Kay Dethlefs. https://www.instagram.com/kaydethlefs/ linkedin.com/in/kaydethlefs https://www.instagram.de/hamburgarts
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„Hamburg Arts - Stories & Interviews“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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