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  4. Vergessen wir die verfolgten Christen nicht
Heute Abend endet mit dem Sommerfest für die Studierenden der
Katholischen Hochschulgemeinde in Düsseldorf das Sommersemester.
Nach dem Gottesdienst sprechen wir offen über unseren Glauben, wir
diskutieren und wir feiern, wir müssen keine Angst haben, wenn wir
eine Bibel mit uns tragen oder ein Kreuz um den Hals. Doch diese
Freiheit ist nicht überall auf unserer Welt Realität. in
Nord-Nigeria berichten Studierende, dass sie an Universitäten
bedroht werden. Manche werden im Hörsaal nach hinten gesetzt, nur
weil sie Christen sind, andere werden von Prüfungen ausgeschlossen.
In Pakistan müssen Studierende ihre Bibeln verstecken. Christliche
Hochschulgruppen sind an vielen Orten verboten und im Iran werden
junge Menschen vom Studium ausgeschlossen und verhaftet, weil sie
Christen sind. Diese Beispiele stehen für viele andere, für
Situationen, in denen junge Menschen ihren Glauben nur im
Verborgenen leben können, ausgerechnet dort, wo Bildung und
Freiheit eigentlich zusammengehören sollten. Die Bibel kennt
dieses Zerstreut-sein. Im zweiten Samuelbuch sagen die Stämme
Israels zu David: “Wir sind dein Fleisch und dein Bein.” Sie suchen
einen König, der sammelt und der verbindet. Auch heute ist die
Kirche vielerorts zerstreut. Besonders dort, wo Christinnen und
Christen keine Gemeinde bilden können, keinen Gottesdienst feiern
dürfen, ihren Glauben verstecken müssen. Und doch gehören gerade
diese Christinnen und Christen zu uns. Christus sammelt die
Zerstreuten über Länder Sprachen und politische Grenzen hinweg. Wir
sind ein Leib, eine Kirche, auch, wenn manche Glieder im Dunkeln
leben müssen. Vielleicht erinnert uns das daran, wie kostbar die
Freiheit des Glaubens ist, in der wir leben dürfen und wie sehr wir
verbunden sind mit denen die sie nicht haben.
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„Vergessen wir die verfolgten Christen nicht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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